Dtsch med Wochenschr 1949; 74(46): 1399-1403
DOI: 10.1055/s-0028-1121370
Klinik und Forschung

© Georg Thieme Verlag, Stuttgart

Zur Krebsdiagnose aus dem Ausstrichpräparat nach Papanicolaou, unter besonderer Berücksichtigung der Methodik, der Leistungsfähigkeit und der Anwendungsbereiche dieser Methode. 1. Mitteilung: Die Methodik, der Färbeeffekt und die zytologische Beurteilung

Hans-Jürgen Mohr
  • Pathol. Institut der Westfälischen Landesuniversität Münster (Direktor: Prof. Dr. Dr. h. c. H. Siegmund)
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Publication Date:
02 June 2009 (online)

Zur Krebsdiagnose aus dem Ausstrichpräparat nach Papanicolaou, unter besonderer Berücksichtigung der Methodik, der Leistungsfähigkeit und der Anwendungsbereiche dieser Methode. 2. Mitteilung1: Die Anwendungsbereiche und die Leistungsfähigkeit

Zur Krebsdiagnose aus dem Ausstrichpräparat nach Papanicolaou, unter besonderer Berücksichtigung der Methodik, der Leistungsfähigkeit und der Anwendungsbereiche dieser Methode. 3. Mitteilung1: Eigene Ergebnisse

Zur Krebsdiagnose aus dem Ausstrichpräparat nach Papanicolaou, unter besonderer Berücksichtigung der Methodik, der Leistungsfähigkeit und der Anwendungsbereiche dieser Methode. 4. Mitteilung (Schluß): Fehlerquellen und abschließende allgemein-pathologische Beurteilung

Zusammenfassung

Das von Papanicolaou entwickelte und von Ayre modifizierte Verfahren zur Krebsdiagnose aus dem Ausstrichpräparat wird an Hand eigener Untersuchungen beschrieben und einer kritischen, allgemein-pathologischen Betrachtung unterzogen.

Auf die Wichtigkeit der sachgemäßen Entnahme des Untersuchungsmaterials, auf die besondere Art der Fixierung, sowie auf die Vorteile der Glyzerinvorbehandlung wird im Hinblick auf zuverlässige Resultate besonders hingewiesen. Neben einer genauen Besprechung des Färbevorganges werden der Färbeeffekt an den einzelnen im Ausstrich vorkommenden Zellgruppen und die zytologischen Kriterien der Krebszellen herausgestellt.

Es wird die Anwendung der Methode für prophylaktische Überwachungsuntersuchungen empfohlen.

Auf die Schwierigkeiten der zytologischen Diagnosestellung wird ausdrücklich hingewiesen und gefordert, daß die Beurteilung der Präparate nur an Instituten erfolgen kann, die über das entsprechend geschulte Personal verfügen.