Klin Monbl Augenheilkd 2012; 229(4): 457-458
DOI: 10.1055/s-0031-1299221
Der interessante Fall
© Georg Thieme Verlag KG Stuttgart · New York

Präoperatives Sizing einer TICL (torische implantierbare Collamer-Linse): die Größte war zu klein!

Preoperative Sizing of the TICL (Toric Implantable Collamer Lens): the Largest was too Small!
I. Guber
,
L. Chokri
,
F. Majo
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Publikationsverlauf

Publikationsdatum:
12. April 2012 (online)

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Einleitung

Die torische implantierbare Collamer-Linse (TICL; STAAR Surgical, Monrovia, California, USA) ist eine faltbare Linse zur Korrektur von Myopie und Astigmatismus [1] [2]. International sind folgende Linsenstärken erhältlich: zur Korrektur der Sphäre von –6,0 bis –23,0 Dioptrien und des Zylinders von + 1,0 bis + 6,0 Dioptrien und mit einem maximalen Durchmesser von 13 mm. TICL-Rotationen sind bereits beschrieben worden und variieren, abhängig von der jeweiligen Fallserie, um 2,06° (± 4,25°) [2] [3] [4]. Über signifikante Rotationen (d. h. > 30°) und die möglichen Ursachen hierfür ist aber bis dato wenig bekannt [3]. Wir präsentieren hier den interessanten Fall eines Patienten mit einer spontan rotierten TICL, die trotz der Tatsache, dass es die größte am Markt erhältliche TICL ist, nicht stabil im Sulcus ciliaris verblieb.