Dtsch Med Wochenschr 2007; 132(6): 281-284
DOI: 10.1055/s-2007-959322
Korrespondenz | Correspondence
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© Georg Thieme Verlag KG Stuttgart · New York

Trinkwasser in Krankenhäusern: Water-Cooler-Geräte vs. Trinkwasserschankanlagen vs. Mineralwasser in Flaschen

S. Adler1 , M. Eikenberg2 , F. Daschner1
  • 1Institut für Umweltmedizin und Krankenhaushygiene, Universitätsklinikum Freiburg
  • 2Institut für Hygiene und Umweltmedizin Universitätsklinikum Gießen und Marburg GmbH Standort Gießen
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Publication Date:
01 February 2007 (online)

Für die Abgabe von Wasser zum Trinken gibt es im Krankenhaus neben der Bereitstellung von qualitativ hochwertigem Trinkwasser über die Leitungsnetze der Trinkwasserversorgung weitere Möglichkeiten. Die am meisten verbreiteten Formen sind Mineral- und Tafelwasser, das entweder in kleineren (Flaschen) oder größeren Gebinden, ggf. gekühlt über eine Abfülleinrichtung (Water-Cooler-Gerät), angeboten wird, sowie Trinkwasserschankanlagen, in denen Trinkwasser (Leitungswasser) gekühlt und ggf. mit Kohlensäure versetzt wird.

Diese Alternativen zum herkömmlichen Trinkwasser aus der Leitung sind aufgrund der Gewinnung, Verarbeitung und Bereitstellung des Wassers in unterschiedlicher Weise der Gefahr einer Kontamination mit Mikroorganismen und deren Vermehrung ausgesetzt. Die Versorgung der Patienten, des Personals und auch von Besuchern mit Wasser zum Trinken im Krankenhaus wird im Folgenden unter den Aspekten der Hygiene, Ökonomie und Ökologie an ausgewählten Beispielen dargestellt. Zunächst sollen die verschiedenen Möglichkeiten, Wasser zum Trinken bereitzustellen, kurz beschrieben werden.

Literatur

Dipl. Biol. Stefan Adler
Prof. Dr. Franz Daschner

Institut für Umweltmedizin und Krankenhaushygiene, Universitätsklinikum Freiburg

Breisacher Straße 115 B

79106 Freiburg

Email: stefan.adler@uniklinik-freiburg.de

Martin Eikenberg

Institut für Hygiene und Umweltmedizin, Universitätsklinikum Gießen und Marburg GmbH Standort Gießen

35392 Gießen

Friedrichstr. 16

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