Sprache · Stimme · Gehör 2014; 38(S 01): e4-e6
DOI: 10.1055/s-0034-1369975
Neue Impulse
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Verbales Lernen bei Aphasie und Schizophrenie – eine kombinierte Verhaltens- und fMRT-Studie

Verbal Learning in Patients with Aphasia and Schizophrenia – a Combined Behavioral and fMRI-Study
M. Tunkel*
1  Studiengang Lehr- und Forschungslogopädie, Uniklinik RWTH Aachen
,
S. Fein*
1  Studiengang Lehr- und Forschungslogopädie, Uniklinik RWTH Aachen
,
A. Pohl
2  Lehr- und Forschungsgebiet Neuropsychologie an der Klinik für Neurologie, Medizinische Fakultät, Uniklinik RWTH Aachen
,
U. Habel
4  Lehr- und Forschungsgebiet Neuropsychologische Geschlechterforschung an der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik, Uniklinik RWTH Aachen
,
K. Willmes
2  Lehr- und Forschungsgebiet Neuropsychologie an der Klinik für Neurologie, Medizinische Fakultät, Uniklinik RWTH Aachen
3  Interdisziplinäres Zentrum für Klinische Forschung, Brain Imaging Facility
,
S. Abel
2  Lehr- und Forschungsgebiet Neuropsychologie an der Klinik für Neurologie, Medizinische Fakultät, Uniklinik RWTH Aachen
› Author Affiliations
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Publication History

Publication Date:
17 June 2014 (online)

Theoretischer Hintergrund

Da die Wortabrufstörung ein häufig auftretendes und alle Syndrome betreffendes Symptom bei Aphasie ist, wird ihrer Behandlung ein hoher Stellenwert im logopädischen Alltag beigemessen. Es liegen bereits zahlreiche Studien zur Reorganisation von Sprache nach einem Schlaganfall vor, Längsschnittstudien sind jedoch seltener. Die Ergebnisse bezüglich der Hirnaktivierung bei Aphasie bzw. ihrer Veränderung im Verlauf der Erkrankung sind heterogen: Verschiedene Autorengruppen fanden Aktivierungen in der erhaltenen rechten Hirnhälfte [1], in der geschädigten linken Hirnhälfte [2] oder beidseits [3].

* geteilte Erstautorenschaft