Subscribe to RSS
DOI: 10.1055/s-0028-1121303
Über einen neuartigen „Seifenschutzstoff”
Publication History
Publication Date:
02 June 2009 (online)

Zusammenfassung
An Hand des neueren Schrifttums und eigener Untersuchungen wird die Reizwirkung bestimmter Seifenfettsäuren herausgestellt, gegenüber der die sogenannte Alkalischädigung zurücktritt. Die gebräuchlichen Stückseifen setzen sich zusammen einerseits aus reizlosen, aber weniger waschwirksamen langkettigen gesättigten Fettsäuren wie Stearin- und Palmitinsäure, anderseits aus weit weniger verträglichen, kürzeren gesättigten und aus ungesättigten Fettsäuren, die ihrerseits eine hohe Waschwirksamkeit aufweisen. Da auf die gute Waschwirkung der weniger gut verträglichen Fettsäuren — zumal bei der heutigen Rohstofflage (s. Sudprotokolle) — nicht verzichtet werden kann, sind wir als einzigen gangbaren Weg auf die Notwendigkeit angewiesen, die Reizwirkung der genannten Fettsäuren herabzumindern oder gar zu beseitigen. Dies wird — wie die experimentellen und klinischen Untersuchungen an Ekzematikern zeigen — durch den Seifenschutzstoff O 48 G, einer mit Wasser leicht emulgierenden Fettsäureverbindung, in geradezu optimaler Weise erreicht.