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Ernährung & Medizin 2021; 36(03): 115-118
DOI: 10.1055/a-1393-1777
DOI: 10.1055/a-1393-1777
Wissen
Aktuelle Aspekte in der Diagnostik und Therapie der Anorexia nervosa (Magersucht)
Autor*innen
Zusammenfassung
Anorexia nervosa (Magersucht) ist eine der gefährlichsten Erkrankungen, die eine Jugendliche entwickeln kann. Betroffen sind hauptsächlich weibliche Personen (90–95 %). Das Haupterkrankungsalter liegt zwischen 15 und 19 Jahren. Die Lebenszeitprävalenz liegt bei 0,9 % [1]. Allerdings wurden auch höhere Zahlen gefunden (1,4 % [2] und 6,2 % [3]). Wie alle Essstörungen ist auch die am Untergewicht deutlich erkennbare Anorexie unterdiagnostiziert.
Publikationsverlauf
Artikel online veröffentlicht:
22. September 2021
© 2021. Thieme. All rights reserved.
Georg Thieme Verlag KG
Rüdigerstraße 14, 70469 Stuttgart, Germany
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Literatur
- 1 de Zwaan M, Zipfel S. Anorexia nervosa und Bulimia nervosa. In: Egle UT, Heim C, Strauß B. et al., Hrsg. Psychosomatik – neurobiologisch fundiert und evidenzbasiert. Ein Lehr- und Handbuch. Stuttgart: Kohlhammer; 2020: 375-385
- 2 Galmiche M, Déchelotte P, Lambert G. et al. Prevalence of eating disorders over the 2000–2018 period: a systematic literature review. Am J Clin Nutr 2019; 109: 1402-1413
- 3 Silén Y, Sipilä PN, Raevouri A. et al. DSM-5 eating disorders among adolescents and young adults in Finland: A public health concern. Int J Eat Disord 2020; 53: 790-801
- 4 Gradl-Dietsch G, Herpertz-Dahlmann B, Degenhardt F. et al. ICD-11-Sonderserie: Fütter- und Essstörungen in der ICD-11. Zeitschrift für Kinder- und Jugendpsychiatrie. Online veröffentlicht: 08.12.2020.
- 5 Reich G, Cierpka M. Hrsg. Psychotherapie der Essstörungen. 3. Aufl.. Stuttgart: Thieme; 2010
- 6 Zipfel S, Löwe B, Reas DL. et al. Long-term prognosis in anorexia nervosa: lessons from a 21-year follow-up study. Lancet 2000; 355: 721-722
- 7 Reich G, Kröger S. Ess-Störungen. Gemeinsam wieder entspannt essen. Stuttgart: Trias; 2015
- 8 Reich G. Familiendynamik und Familientherapie bei Anorexie und Bulimie [Im Druck]. Psychotherapie im Dialog 2022; 23
- 9 Reich G, v Boetticher A. Hungern um zu leben. Die Paradoxie der Magersucht. Gießen: Psychosozial Verlag; 2017
