Nephrologie aktuell 2024; 28(05): 214-221
DOI: 10.1055/a-2268-3875
Schwerpunkt
Dialyse

Kontinuierliche Nierenersatztherapie

Troubleshooting
Nicole Bethke
1   Klinik für Nephrologie, Vivantes Klinikum Friedrichshain, Berlin
,
Dmytro Khadzhynov
2   KfH-Nierenzentrum Berlin Mitte, Berlin
3   Innere Medizin, St. Hedwig-Krankenhaus, Berlin
› Institutsangaben
Preview

ZUSAMMENFASSUNG

Zusammenfassend stellt die kontinuierliche Nierenersatztherapie (CKRT: „continuous kidney replacement therapy“) eine sichere Option der Nierenersatztherapie (KRT) dar. Durch die lokale Wirksamkeit der zitratbasierten Antikoagulation wird eine systemische Antikoagulation vermieden und das Blutungsrisiko reduziert. Ebenso ermöglicht die Verwendung der regionalen Antikoagulation eine unkomplizierte Anpassung an spezifische klinische Gegebenheiten. Dennoch ist es wichtig, den Elektrolythaushalt während der CKRT sorgfältig zu überwachen, um potenzielle Überdosierungen und mögliche Komplikationen zu minimieren sowie die Effektivität des Verfahrens zu gewährleisten. In diesem Artikel geben wir einen Überblick über die am häufigsten auftretenden Komplikationen während der CKRT-Anwendung, wobei der Fokus auf der Optimierung und Fehlerbehebung von Antikoagulation und Elektrolytstörungen liegt – letztlich Faktoren, die die Sicherheit und Effektivität des Verfahrens maßgeblich definieren.



Publikationsverlauf

Artikel online veröffentlicht:
25. Juni 2024

© 2024. Thieme. All rights reserved.

Georg Thieme Verlag KG
Rüdigerstraße 14, 70469 Stuttgart, Germany