Abstract
Background An intraocular lens (IOL) calculation in eyes that have undergone laser vision correction
(LVC) poses a significant clinical issue in regards to both patient expectation
and accuracy. This review aims to describe the pitfalls of IOL power calculation
after LVC and give an overview of the current methods of IOL power calculation after
LVC.
Review Problems after LVC derive from the measurement of anterior corneal radii, central
corneal thickness, asphericity, and the predicted effective lens position. A central
issue is
that most conventional 3rd generation formulas estimate lens position amongst
other parameters on keratometry, which is altered in post-LVC eyes.
Conclusion An IOL power calculation results in eyes with prior LVC that are notably impaired
in eyes without prior surgery. Effective corneal power including anterior corneal
curvature, posterior corneal curvature, CCT (central corneal thickness), and
asphericity is essential. Total keratometry in combination with the Barrett True-K,
EVO (emmetropia verifiying
optical formula), or Haigis formula is relatively uncomplicated and seems to
provide good results, as does the Barrett True-K formula with anterior K values. The
ASCRS ( American Society of
Cataract and Refractive Surgery) calculator combines results of various formulae
and averages results, which allows a direct comparison between the different methods.
Tomography-based
raytracing and the Kane and the Castrop formulae need to be evaluated by future
studies.
Zusammenfassung
Hintergrund Die Berechnung der Intraokularlinse (IOL) bei Augen, die einer refraktiven Laserkorrektur
(LVC) unterzogen wurden, stellt ein bedeutendes klinisches Problem dar, sowohl
im Hinblick auf die Erwartungen der Patienten als auch auf die refraktive Treffgenauigkeit.
Ziel dieser Übersichtsarbeit ist es, die Fallstricke der IOL-Berechnung nach LVC zu
beschreiben
und einen Überblick über die aktuellen Methoden der IOL-Berechnung nach LVC zu
geben.
Überblick Probleme nach LVC ergeben sich aus der Messung der vorderen Hornhautradien, der zentralen
Hornhautdicke (CCT), der Asphärizität und der voraussichtlichen effektiven
Linsenposition. Ein zentrales Problem ist, dass die meisten konventionellen Formeln
der 3. Generation die effektive Linsenposition neben anderen Parametern anhand der
Keratometrie
abschätzen, die bei Augen nach LVC verändert ist.
Schlussfolgerung Die Ergebnisse der IOL-Brechkraftberechnung bei Augen mit vorheriger LVC sind deutlich
schlechter als bei Augen ohne vorherige Operation. Die effektive
Hornhautbrechkraft einschließlich der vorderen Hornhautkrümmung, der hinteren
Hornhautkrümmung, der CCT und der Asphärizität ist von wesentlicher Bedeutung. Total
Keratometry in Kombination
mit der Barrett-True-K-, EVO- oder Haigis-Formel ist relativ unkompliziert und
scheint gute Ergebnisse zu liefern. Gleiches gilt für die Barrett-True-K-Formel mit
anterioren K-Werten. Der
ASCRS-Rechner kombiniert die Ergebnisse der verschiedenen Formeln und bildet
einen Mittelwert, was einen direkten Vergleich zwischen den verschiedenen Methoden
ermöglicht. Das
tomografiebasierte Raytracing, die Kane- und die Castrop-Formel müssen in zukünftigen
Studien evaluiert werden.
Key words
cataract - biometry - laser vision correction - intraocular lens - IOL formula
Schlüsselwörter
Katarakt - Biometrie - Laserkorrektur - Intraokularlinse - IOL-Formel