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DOI: 10.1055/a-0705-2232
Stumpfes HWS-Trauma: MRT bei negativem CT-Befund nur bei Symptomen sinnvoll
Publication History
Publication Date:
18 October 2018 (online)

Nach stumpfen Traumata sind akute Verletzungen der Halswirbelsäule möglich. Die zu späte oder fehlende Diagnose instabiler Verletzungen kann schwere Morbidität oder Mortalität zur Folge haben. Untersuchungsmethode der Wahl zum Ausschluss akuter Verletzungen der HWS ist die CT. Der Wert zusätzlicher MRT-Untersuchungen bei negativem CT-Befund ist umstritten. Diesem Thema widmet sich die Studie.
Ihre Studie zeige, so die Autor/-innen dass die MRT trotz der relativ hohen Kosten und technischen Schwierigkeiten bei stumpfen Traumata häufig zum Einsatz kommt. Ein Nutzen besteht ihrer Meinung nach nur bei Patient/-innen mit persistierenden neurologischen Symptomen. Ihre Ergebnisse bestätigten vorherige prospektive Studien, die bei zervikalen Schmerzen oder neurologischen Auffälligkeiten eine Sensitivität der CT von 100 % für klinisch signifikante Verletzungen fanden.