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DOI: 10.1055/s-2008-1066452
The Valgus Foot in Spinal Dysraphism
Publikationsverlauf
Publikationsdatum:
25. März 2008 (online)
Abstract
1. 26 children with spinal dysraphism and valgus foot deformities are reviewed. The
deformities are defined according to the positions of the hind foot and forefoot.
A very high proportion of the calcaneovalgus feet were still uncorrected at the time
of review. It is probable that some would have been worse without corrective surgery.
2. Over-correction to varus was particularly troublesome and should be avoided at
all costs. The pure valgus feet, i.e. with no equinus or calcaneous, were particularly
liable to this.
3. Tendon transfers were on the whole unsatisfactory.
4. "Vertical talus" feet have a reasonable chance of satisfactory correction.
5. The supinated or "horizontal talus" deformity should be diagnosed and care taken
not to produce a fixed correction of the hind foot, leaving the forefoot in fixed
supination. It may, with greater understanding of this deformity, be possible to devise
a rotational correction of the foot.
6. Although uncorrected valgus feet are less troublesome than residual varus, treatment
has been less than satisfactory, probably because of the major part played by gravity
in distorting a poorly innervated foot into valgus.
Zusammenfassung
l.Es wird eine Übersicht über 26 Kinder mit spinalen Spaltbildungen und Valgusdeformitäten
der Füße gegeben. Die Deformitäten werden nach der Stellung des Rückfußes oder Vorfußes
definiert. Eine sehr große Zahl von Füßen mit Kalkaneo-Valgus-Deformität war zur Zeit
der Untersuchung noch unkorrigiert. Es ist wahrscheinlich, daß einige ohne Korrekturoperation
schlechter gewesen wären.
2. Eine Überkorrektur im Varussinne war besonders störend und sollte unter allen Umständen
vermieden werden. Der reine Valgus- Fuß ohne Equinus- oder Kalkaneus-Komponente ist
in dieser Hinsicht besonders empfindlich.
3. Sehnenverpflanzungen sind im allgemeinen unbefriedigend.
4. Füße mit senkrecht stehendem Talus (,,Vertical talus") haben eine gute Aussicht
auf eine befriedigende Korrektur.
5. Eine Deformität mit supiniertem oder horizontal stehendem Talus (,,Horizontal talus")
sollte erkannt werden. Es muß darauf geachtet werden, daß nicht eine fixierte Korrektur
des Rückfußes entsteht und der Vorfuß in fixierter Supination stehen bleibt. Bei besserem
Verstehen dieser Deformität müßte es möglich sein, eine Drehungskorrektur des Fußes
zu erzielen.
6. Ein unkorrigierter Valgus-Fuß stört weniger als eine verbleibende Varus-Komponente.
Die Behandlung war jedoch unbefriedigend, wahrscheinlich weil bei der Drehung eines
schlecht innervierten Fußes in Valgusstellung das Gewicht die Hauptrolle spielt.
