Klin Monbl Augenheilkd 2005; 222(6): 513-515
DOI: 10.1055/s-2005-858051
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Friedrich Joseph Haas - der heilige Doktor von Moskau[1]

G. Wollensak1
  • 1Berlin
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Publikationsdatum:
23. Juni 2005 (online)

Die Bundespost hat im Jahre 1980 eine Briefmarke aus Anlass des 200. Geburtstages des in Russland so genannten „heiligen Doktors von Moskau” (= sviatoi doktor) herausgegeben. Interessanterweise handelt es sich dabei um den Augenarzt Friedrich Joseph Haas (1780 - 1853, Abb. [1]) aus Münstereifel, der sich vor allem durch seinen unermüdlichen Einsatz für die zur Verbannung nach Sibirien verurteilten Sträflinge, die Armen und Obdachlosen, kurz die, welche man in Russland die „Unglücklichen” nennt, in Moskau verdient gemacht hatte. Im Russischen wird sein Nachname „Gaas” ausgesprochen. Die deutsche Schreibweise des Namens schwankt, oftmals wird er auch mit Doppel-s geschrieben [3]. Im Folgenden möchte ich kurz sein spannendes und verdienstvolles Leben darstellen.

Abb. 1 Friedrich-Joseph-Haas-Denkmal in Bad Münstereifel.

1 1Vortrag gehalten auf der DOG 2004 in Berlin

Literatur

1 1Vortrag gehalten auf der DOG 2004 in Berlin

PD Dr. Gregor Wollensak

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