Notfall & Hausarztmedizin (Hausarztmedizin) 2004; 30(1): 17-29
DOI: 10.1055/s-2004-827093
Praxis

© Georg Thieme Verlag Stuttgart · New York

Neurogene Dysphagien bei verschiedenen Grunderkrankungen - Grundlagen, Komplikationen und Gefahren

K. Kunze1
  • 1Neurologische Universitätsklinik Hamburg-Eppendorf
Further Information

Publication History

Publication Date:
10 May 2004 (online)

Zusammenfassung

Dysphagie ist ein Symptom, keine Krankheit, das nicht nur häufiger vorkommt als gemeinhin angenommen wird, sondern auch ein außerordentlich wichtiges Symptom, das in vielen Fällen das Behandlungsergebnis der Grunderkrankungen entscheidend beeinflusst. Um damit richtig umgehen zu können und auch die Einteilung in neurogene und ösophagene Dysphagien richtig einschätzen zu können, wird im ersten Teil auf die Grundlagen, auch die neurophysiologischen, des Schluckvorgangs eingegangen und im zweiten Teil auf das Vorkommen der neurogenen Dysphagien mit den möglichen Komplikationen und Gefahren bei verschiedenen Grunderkrankungen. Zum Abschluss werden medikamenteninduzierte Dysphagien beziehungsweise medikamentenbedingte Verschlechterungen der Dysphagien besprochen.

Summary

Dysphagia is a symptom - not a disease - that not only occurs more commonly than generally believed but which, in numerous cases, can have a decisive influence on the results of treatment of the underlying disease. In order to cope appropriately and also to correctly differentiate between neurogenic and oesophagenic dysphagia, the first part of the article deals with the basics, including neurophysiology, of the act of swallowing, while the second part describes neurogenic dysphagias and possible complications, together with the risks associated with various underlying diseases. In conclusion, drug-induced dysphagia or drug-related aggravation of dysphagia is discussed.

Literatur

Anschrift des Verfassers

Prof. Dr. med. Klaus Kunze

Neurologische Universitätsklinik

Hamburg-Eppendorf

Martinistraße 52

20246 Hamburg

Fax: 040/42803-8177

Email: kunze@uke.uni-hamburg.de

    >