Klin Monatsbl Augenheilkd 2004; 221(4): R29-R49
DOI: 10.1055/s-2004-821347
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Georg Thieme Verlag KG Stuttgart · New York

Das nasse Auge - Diagnostik und Therapie von Tränenabflussstörungen

Hans Gert Struck1
  • 1Augenklinik der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
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Publication Date:
19 August 2004 (online)

Ursachen für funktionelle Tränenabflussstörungen sind Beeinträchtigungen des aktiven Saug-Pump-Mechanismus in den Kanalikuli, weiterer postulierter Abflussfaktoren von Tränensack und Ductus nasolacrimalis sowie des Schleimhautepithels und seiner Sekretionsprodukte.

Tränenabflussstörungen sind angeboren oder erworben und treten in jedem Lebensalter auf. Sie führen zum Bild des nassen bzw. tränenden Auges. Ursachen für eine funktionelle Tränenabflussstörung sind die Beeinträchtigung des aktiven Saug-Pump-Mechanismus in den Kanalikuli, weiterer postulierter Abflussfaktoren von Tränensack und Ductus nasolacrimalis und nach neuesten Erkenntnissen des Schleimhautepithels und seiner Sekretionsprodukte [[30]]. Mechanische Verschlüsse müssen je nach Ursache, Ausmaß und Sitz hinsichtlich ihrer klinischen Bedeutung unterschiedlich bewertet werden. Schwerwiegende Komplikationen

Komplikationen der Tränenabflussstörungen sind Tränensackphlegmone oder -abszess, Lid- und Orbitalphlegmone, bakterielle Keratitis, Hornhautulkus (Ulcus corneae serpens) mit Hypopyon und Panophthalmie.

sind Tränensackphlegmone oder -abszess, Lid- und Orbitalphlegmone, bakterielle Keratitis, Hornhautulkus (Ulcus corneae serpens) mit Hypopyon und Panophthalmie.

Literatur

Prof. Dr. H. G. Struck

Universitäts-Augenklinik Halle

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