Ernährung & Medizin 2017; 32(03): 109-112
DOI: 10.1055/s-0043-116420
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Haug Verlag in Georg Thieme Verlag KG Stuttgart

Weizensensitivität: FODMAP-armer Urweizen als Alternative

Sybille Kautz
  • Diplom-Ökotrophologin
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Publication Date:
30 August 2017 (online)

Zusammenfassung

Wer nach dem Verzehr von getreidehaltigen Produkten gastrointestinale Beschwerden entwickelt, kann außer an Zöliakie oder Weizenallergie auch an einer Weizensensitivität oder einem Reizdarmsyndrom leiden. Auslöser dafür ist bei manchen Betroffenen eine Unverträglichkeit gegen fermentierbare Oligo-, Di- und Monosaccharide und Polyole (FODMAP) aus bestimmten Getreidearten wie Weizen, einigen Obst- und Gemüsesorten sowie aus Hülsenfrüchten. Diese Personen können von einer FODMAP-armen Ernährung profitieren. Der Urweizen 2ab enthält weniger FODMAP als herkömmlicher Weizen und ausschließlich das meist besser verträgliche Gluten des AABB-Genoms. Damit hergestellte Backwaren können in eine FODMAP-arme Diät integriert werden, sodass sensitive Personen nicht auf Weizenprodukte verzichten müssen.