Rehabilitation (Stuttg) 2016; 55(02): 115-129
DOI: 10.1055/s-0042-103302
Fort- und Weiterbildung
© Georg Thieme Verlag KG Stuttgart · New York

Rehabilitation bei Herzinsuffizienz

Rehabilitation in Heart Failure
R. K. Reibis
1  Kardiologische Gemeinschaftspraxis Am Park Sanssouci Potsdam
,
A. Schlitt
2  Paracelsus-Harz-Klinik, Quedlinburg
,
J. Glatz
3  Rehabilitationsklinik Seehof der BfA, Teltow
,
E. H. Langheim
3  Rehabilitationsklinik Seehof der BfA, Teltow
,
M. Guha
4  Reha-Klinik am Sendesaal, Bremen
,
M. Halle
5  Klinikum rechts der Isar, Technische Universität München, Medizinische Fakultät, Präventive und Rehabilitative Sportmedizin, München
6  Deutsches Zentrum für Herzkreislaufforschung (DZHK), Munich Heart Alliance, München
7  Else-Kröner Fresenius Präventionszentrum, Klinikum rechts der Isar, München
,
A. Boscheri
5  Klinikum rechts der Isar, Technische Universität München, Medizinische Fakultät, Präventive und Rehabilitative Sportmedizin, München
7  Else-Kröner Fresenius Präventionszentrum, Klinikum rechts der Isar, München
,
C. Hegeler-Molkewehrum
8  Kardiologisch-Angiologische Praxis und Herzzentrum Bremen
,
H. Völler
9  Universität Potsdam, Professur für Rehabilitationswissenschaften, Potsdam
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Publication History

Publication Date:
12 April 2016 (online)

Kernaussagen
  • Patienten mit Herzinsuffizienz (HF-rEF, HF-pEF oder in Kombination) stellen einen relevanten Anteil von Patienten in kardiologischen Rehabilitationseinrichtungen dar. Sie erfordern aufgrund der eingeschränkten Ventrikelfunktion, der Arrhythmieneigung sowie den häufig implantierten elektrischen Aggregaten ein multimodales Therapiekonzept.

  • Neben der leitlinienorientierten Pharmakotherapie nehmen die individualisierte Trainingstherapie und die psychosoziale Betreuung tragende Funktionen in der Rehabilitation herzinsuffizienter Patienten ein.

  • Die berufliche Wiedereingliederung wird durch die hämodynamische Stabilität, die kognitiven Leistungen, die Arbeitsplatzanforderungen und Arbeitsplatzsicherheit insbesondere bei ICD/CRT-Trägern determiniert.

  • Die Fahreignung wird überwiegend in Einzelfallentscheidungen bestimmt und richtet sich u. a. nach der linksventrikulären Pumpleistung und dem arrhythmiefreien Intervall.