Endo heute 2012; 25(1): 29
DOI: 10.1055/s-0031-1283952
Endoquiz
© Georg Thieme Verlag KG Stuttgart · New York

Endoquiz

M. A. Ayvaz
1  Zentrum Innere Medizin, Klinikum Garmisch-Partenkirchen, Auenstraße 6, 82467 Garmisch-Partenkirchen
,
H. D. Allescher
1  Zentrum Innere Medizin, Klinikum Garmisch-Partenkirchen, Auenstraße 6, 82467 Garmisch-Partenkirchen
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Publication Date:
13 March 2012 (online)

Anamnese

Ein 60-jähriger Patient, bei dem im Jahre 1998 ein Hodgkin-Lymphom diagnostiziert wurde, unterzog sich 2001 einer Stammzelltransplantation und einer Chemotherapie.

Etwa 11 Jahre später stellte sich der Patient mit Schmerzen am ganzen Körper und einer erneuten Verschlechterung seines Allgemeinzustandes vor. Aufgrund der zusätzlich angegebenen Dysphagie wurde eine Gastroskopie durchgeführt, hier ergab die histologische Untersuchung der endoskopisch entnommenen Biopsien aus dem Ösophagus eine entzündliche Duodenalschleimhaut mit mäßiger Duodenitis und ausgeprägter Schleimhautfibrosierung. Zeichen für eine Zottenatrophie, M. Whipple, Lambliasisbesiedelung oder Malignität fanden sich nicht. Der Ösophagus zeigte eine ulzeröse und nekrotisierende, unspezifische Entzündung mit Strikturnachweis, die bougiert wurde. Ferner fanden sich keine Hinweise für eine eosinophile Ösophagitis oder eine Pilzinfektion.

Die Ösophago-Gastro-Duodenoskopie zeigte folgende Befunde:

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Abb. 1 a
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Abb. 1 b
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Abb. 1 c