psychoneuro 2008; 34(9): 437
DOI: 10.1055/s-0028-1091314
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Depression - Besondere Vorsicht bei Substitution von Antidepressiva

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Publication Date:
19 November 2008 (online)

 

Generika dürfen ganz erheblich vom Originalpräparat abweichen und gelten doch als bioäquivalent. Dies kann bei kritischen Arzneimitteln zu Wirksamkeits- und Verträglichkeitsproblemen führen. Eine Substitution sollte man deshalb generell gut abwägen.

Nach der Richtlinie 2001/83/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 6. November 2001 (Art. 10, Abs. 2 b) muss ein Generikum die gleiche qualitative und quantitative Wirkstoffzusammensetzung wie das Original aufweisen und muss in der gleichen Darreichungsform angeboten werden; zudem muss die Bioäquivalenz nachgewiesen werden.

Literatur

  • 01 Motsen et al . Clinical Therapeutics. 2001;  23 10
  • 02 Nuss P . et al . CNS Drugs. 2004;  18 769-775
  • 03 Simmenroth-Nayda A . et al . Med Klin (Munich). 2006;  101 705-710
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