Die Wirkung von Gemmomitteln beruht zwar auf der Gesamtheit der in Knospen auffindbaren
Inhaltsstoffe. Jedoch scheinen hierbei embryonale Proteinkomponenten, die in ausgeformten
Blättern und Blüten nicht mehr vorkommen, eine besondere Rolle zu spielen. Die Gemmotherapie
ist kontraindiziert für abstinente Alkoholabhängige, weitere Kontraindikationen sind
nur für wenige Gemmomittel bekannt (siehe [Tabelle 1]). Wechselwirkungen zeigt erfahrungsgemäß nur das Gemmomittel Ginkgo. Beim Einnahmeschema
gilt: Je chronischer die Erkrankung, umso seltener die Gabe. In akuten Fällen ist
eine Anwendung mehrmals täglich angezeigt.
Keywords
Gemmotherapie - Gemmomittel - Knospen - Proteine - Entwicklung - Inhaltsstoffe - Herstellung
- Glycerin - Ethanol - Arzneibuchmethode - Pol Henry - belgische Methode - Muttermazerate
- Wirkmechanismus - Anwendung - Dosierung