Diabetes aktuell 2019; 17(05): 178-183
DOI: 10.1055/a-0965-9433
Schwerpunkt
© Georg Thieme Verlag Stuttgart · New York

Die 5 Cluster des Diabetes – eine neue/alternative Klassifikation?

Lässt sich die Diabetestherapie weiter individualisieren?
Theresa van Gemert
1  Institut für Klinische Diabetologie, Deutsches Diabetes-Zentrum, Leibniz-Zentrum für Diabetesforschung, Heinrich-Heine-Universität, Düsseldorf, Deutschland
2  Deutsches Zentrum für Diabetesforschung (DZD e. V.), München-Neuherberg, Deutschland
3  Klinik für Endokrinologie und Diabetologie, Medizinische Fakultät, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, Deutschland
,
Oana Patricia Zaharia
1  Institut für Klinische Diabetologie, Deutsches Diabetes-Zentrum, Leibniz-Zentrum für Diabetesforschung, Heinrich-Heine-Universität, Düsseldorf, Deutschland
2  Deutsches Zentrum für Diabetesforschung (DZD e. V.), München-Neuherberg, Deutschland
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Michael Roden
1  Institut für Klinische Diabetologie, Deutsches Diabetes-Zentrum, Leibniz-Zentrum für Diabetesforschung, Heinrich-Heine-Universität, Düsseldorf, Deutschland
2  Deutsches Zentrum für Diabetesforschung (DZD e. V.), München-Neuherberg, Deutschland
3  Klinik für Endokrinologie und Diabetologie, Medizinische Fakultät, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, Deutschland
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Karsten Müssig
1  Institut für Klinische Diabetologie, Deutsches Diabetes-Zentrum, Leibniz-Zentrum für Diabetesforschung, Heinrich-Heine-Universität, Düsseldorf, Deutschland
2  Deutsches Zentrum für Diabetesforschung (DZD e. V.), München-Neuherberg, Deutschland
3  Klinik für Endokrinologie und Diabetologie, Medizinische Fakultät, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, Deutschland
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Publication History

Publication Date:
23 August 2019 (online)

Zusammenfassung

Der Versuch einer neuen Diabetesklassifikation, welche neben den klassischen Merkmalen auch den Krankheitsverlauf und das Risiko für die Entwicklung von Folgeerkrankungen miteinbezieht, ermöglicht möglicherweise eine differenzierte Einteilung der Erkrankung. Dies könnte dazu beitragen, Behandlungen zu individualisieren und Personen mit einem erhöhten Risiko für Komplikationen bereits bei Beginn der Diagnose zu identifizieren, hin zu einer stratifizierten, zielgerichteten Therapie. Inwieweit sich die Ergebnisse hinsichtlich der 5 Diabetestypen auf andere Populationen übertragen lassen, bleibt jedoch zu überprüfen.