PiD - Psychotherapie im Dialog 2019; 20(02): 46-50
DOI: 10.1055/a-0771-5193
Aus der Praxis
© Georg Thieme Verlag KG Stuttgart · New York

Traumatherapie bei Geflüchteten

Christoph Nikendei
,
David Kindermann
,
Florian Junne
,
Anja Greinacher
Weitere Informationen

Publikationsverlauf

Publikationsdatum:
12. Juni 2019 (online)

Migration wird als intendierte oder zwangsläufige Veränderung des Lebensmittelpunkts verstanden. Die Prävalenz an Traumafolgestörungen und komorbiden psychischen Erkrankungen ist in vielen Populationen von Geflüchteten gegenüber der Normalbevölkerung deutlich erhöht. Auch die an der Versorgung beteiligten Berufsgruppen weisen eine hohe psychische Belastung im Sinne der Sekundärtraumatisierung auf.