Notfallmedizin up2date 2016; 11(04): 332
DOI: 10.1055/s-0042-116775
Leserbrief
Georg Thieme Verlag KG Stuttgart · New York

Leserbrief zur Literaturbesprechung: „Intraossärer Zugang – Komplikation kann zur Amputation führen“ von Dr. M. Hufnagel, Bad Iburg

Notfallmedizin up2date 2016; 11: 222
M. Schroth
1   Nürnberg
,
B. Hossfeld
2   Ulm
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Publication History

Publication Date:
14 December 2016 (online)

Zunächst herzlichen Dank dem Kollegen Dr. Hufnagel dafür, sich eines Themas anzunehmen, welches in der Vergangenheit nicht mehr allzu oft diskutiert wird, beziehungsweise als „gut etabliert“ und damit „nicht diskussionswürdig“ empfunden wird: das Anlegen einer intraossären Kanüle bei pädiatrischen bzw. neonatologischen Notfällen. Diskutiert wird die Publikation einer finnischen Arbeitsgruppe, die im Rahmen einer lebensbedrohlichen Situation eine intraossäre Kanüle platzieren musste, diese dann im Verlauf bei nicht konsequent gestellter Indikation zur Anlage eines zentralen Venenkatheters zur Dauerinfusion, sogar von Katecholaminen nutzte. In der Folge war dann, vermutlich durch ein Katecholamin-Paravasat die Extremität des Kindes amputationspflichtig.

 
  • Literatur

  • 1 Bernhard M, Eich C, Gräsner JT et al. Die intraossäre Infusion in der Notfallmedizin. Empfehlungen des Wissenschaftlichen Arbeitskreises Notfallmedizin und des Wissenschaftlichen Arbeitskreises Kinderanästhesie der Deutschen Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin. Anästh Intensivmed 2010; 51: S615-S620