Was beinhaltet Diagnostik? Diagnostik ist Teil (psycho-) therapeutischer Expertise und tägliche Praxis im ambulanten,
stationären und Reha-Setting. Sie ist auch ein Prozess, der Hypothesen prüft („Liegt
eine psychische Störung vor?“) und generiert („Die Beschwerden haben eine bestimmte
Funktion, nämlich …“), um klinisch relevante Entscheidungen zu treffen. Diagnostik
meint nicht nur das Feststellen einer psychischen Erkrankung zu Therapiebeginn, sondern
auch die fortlaufende Dokumentation positiver und negativer Entwicklungen (Verlaufsdiagnostik),
von Patienten- und Therapeutenratings zum Therapieprozess (Prozessdiagnostik) und
die Ergebnisevaluation.
Zusammengenommen gehören alle Untersuchungsmaßnahmen vor, während und nach einer Therapie,
die zu Entscheidungen führen, zum diagnostischen Prozess.
Diagnostik liefert die Grundvoraussetzungen für die Zuordnung der Problemstruktur
zu einer oder mehreren Diagnosen und den Einsatz klinisch-psychologischer Interventionen.
Diagnostik von Angststörungen Die Diagnostik von Angststörungen (und anderen psychischen Störungen) wird daher
unter Zuhilfenahme diagnostischer Kriterien, klinischer Interviews und diagnostischer
Instrumente getroffen. Die Genauigkeit und Qualität der Diagnostik und diagnostischer
Entscheidungen sind maßgeblich für die Prognose und den Verlauf der Beschwerden, die
Behandlungszuweisung und Evaluation der Therapieergebnisse.
Bis heute wurden hunderte psychometrische Skalen und Instrumente für die Erfassung
verschiedenster Aspekte von Angst und Angststörungen entwickelt (Hoyer & Margraf 2003,
Knappe & Hoyer 2014), für die eine Übersicht kaum zu leisten ist. Daher werden an
dieser Stelle Besonderheiten bei der Diagnostik von Angst (-störungen) beschrieben
und Hinweise für den klinischen Alltag angeboten.
Kategoriale und dimensionale Diagnostik Die diagnostischen Klassifikationssysteme (ICD, DSM) liefern diagnostische Prinzipien
und standardisierte Kriterien, um psychische Störungen verlässlich zu beschreiben
und ein pathologisches von einem nicht pathologischen Beschwerdebild zu unterscheiden.
Kategoriale Diagnostik führt letztlich zu einer Ja/Nein-Entscheidung darüber, ob eine
definierte diagnostische Schwelle überschritten wurde. Sie stellt eine Vereinfachung
und Informationsreduktion dar, die letztlich abhängig ist vom aktuellen Erkenntnisprozess
und Konsens.
Für die meisten psychischen Erkrankungen gibt es keine eindeutigen „natürlichen“ Grenzen,
die 100 %ig gesund und krank trennen. Tatsächlich bergen psychologische Störungskonzepte
vielmehr die implizite Annahme der Kontinuität von normal zu abnormal (krank).
Fast alle psychischen Störungen erfordern daher neben einer kategorialen Diagnostik
einen weiterführenden (dimensionalen) diagnostischen Prozess auf klinischer, instrumenteller
und zeitlicher Ebene.
Klinische Ebene Angst oder Furcht sind wichtige Basisemotionen. Angst ist damit nicht notwendigerweise
ein psychopathologischer Zustand; die Unterscheidung von „normaler“ und „pathologischer“
Angst ist eine der wichtigsten diagnostischen Aufgaben und berücksichtigt Emotionen,
Denken, Verhalten und körperliche Funktionen oder Empfindungen. Dabei interessieren
-
Art, Ausmaß, Anzahl und Dauer erlebter Angstsymptome,
-
deren Beginn und Verlauf,
-
vorausgehende und nachfolgende Bedingungen
-
und die Rolle somatischer Faktoren.
Bislang fehlen objektive Marker für Angststörungen, sodass die Beobachtung und Erfassung
von Symptomen durch Selbst- bzw. Fremdbericht maßgebend sind für die Befundung als
„pathologisch“.
Instrumentelle Ebene Die Auswahl diagnostischer Instrumente basiert auf
-
der diagnostischen Fragestellung,
-
den psychometrischen Eigenschaften des Instrumentes wie Objektivität, Reliabilität,
diskriminanter und konkordanter Validität, Spezifität, Sensitivität, Vorhersagekraft
sowie Praktikabilität,
-
der benötigten Genauigkeit und Ausführlichkeit,
-
sowie dem Zeitpunkt der Erhebung (vor, während, nach einer Behandlung oder Anzahl
der Messzeitpunkte).
Weiterhin sind klinische Erfahrung und Trainings im Umgang mit dem jeweiligen Instrument
sowie klinisches Wissen zur Psychopathologie zu berücksichtigen.
Interviews vs. Fragebögen Standardisierte oder strukturierte Interviews werden häufig als Goldstandard genannt.
Ihr Einsatz erfordert mitunter mehr personelle und zeitliche Ressourcen als Fragebögen
zur Selbst- oder Fremdauskunft und klinische Ratings. Angesichts der zahlreichen diagnostischen
Kriterien und Kategorien fällt es jedoch schwer, alle Kriterien und Entscheidungsregeln
während des Gesprächs mit dem Patienten zu bedenken, sodass die Vorteile einer formalisierten
(instrumentenbasierten) Diagnostik überwiegen (Kasten 1).
Kasten 1: Häufig eingesetzte diagnostische Instrumente
Standardisierte und (halb-)strukturierte Interviews erlauben die reliable Erfassung einer Bandbreite klinischer Merkmale; je nach Interview
werden auch Informationen zu Beginn und Verlauf, aktuellem Status und bisherigen Behandlungsmaßnahmen
erfasst. In der klinischen Praxis allerdings werden diagnostische Interviews mit dem
Verweis auf begrenzte zeitliche und personelle Ressourcen nicht immer eingesetzt (Hoyer
& Knappe 2012). Dabei sind die Übereinstimmungsraten zwischen Diagnosen basierend
auf standardisierten oder (halb-)strukturierten Interviews mit sog. klinischen Routinediagnosen
für die meisten psychischen Störungen gering, und Verlässlichkeit und Aussagekraft
klinischer Routinediagnosen liegen deutlich unter denen diagnostischer Interviews
(Hoyer & Knappe 2012).
Die bekanntesten strukturierten und halb-strukturierten diagnostischen Interviews
für den Einsatz bei Erwachsenen im deutschsprachigen Raum sind das SKID (Wittchen,
Zaudig & Fydrich 1997) und DIPS (Schneider & Margraf 2006) bzw. das Mini-DiPS (Margraf
1994), unter den standardisierten diagnostischen Interviews das computerisierte CIDI
(Wittchen & Pfister 1997).
Durch den modularen Aufbau der Interviews können auch einzelne Sektionen durchgeführt
werden, etwa nur zu Angststörungen. Dann ist besonderes Augenmerk auf die Differenzialdiagnostik
zu legen. Das abschließende klinische Urteil, etwa über Primär- und Sekundärdiagnosen,
kann jedoch kein Interview leisten und bleibt Aufgabe des Interviewers.
Klinische Rating- / Beurteilungsskalen sind für diagnoseübergreifende oder spezifische Symptome bzw. Syndrome konzipiert.
Für Angststörungen zählen neben der HAM-A (Hamilton 1959) für die Erfassung ängstlicher
Stimmung, Furcht und assoziierter Symptome auch die Liebowitz Soziale Angstskala (LSAS;
Liebowitz 1987) und die Y-BOCS (Goodman et al. 1989) für die Schwere von Zwangsgedanken
und Zwangshandlungen zu den bekanntesten Ratingskalen.
Symptomübergreifende Instrumente erfassen ausgewählte Bereiche, die über Angststörungen
hinweg relevant sind und für die Behandlung und ggf. Prognose einer Person bedeutsam
sind. Beispiele hierfür sind das Spielberger Angstinventar (STAI, Spielberger Gorsuch
& Lushene 1970), das Beck Angstinventar (BAI, Beck et al. 1988) oder der Fearquestionnaire
(FQ, Marks & Matthews 1978).
Spezifische Angstskalen für umgrenzte Problembereiche erfassen dagegen somatische,
kognitive und verhaltensbezogene Aspekte und die Schwere bestimmter Angststörungen.
Diese Instrumente können aus verschiedenen Gründen sinnvoll sein:
-
wenn es bereits verlässliche Hinweise auf eine Angststörung gibt (z. B. basierend
auf kategorialer Diagnostik),
-
wenn die Schwere von Angstsymptomen bei bereits erkannten Fällen, der Verlauf oder
das Ergebnis einer Intervention (Behandlung) evaluiert wird
-
und um Rückfälle zu erkennen.
Zeitliche Ebene Die einfachste Variante einer Verlaufsdiagnostik ist ein Prä/Post-Vergleich der Angstsymptomatik, wobei engmaschigere Messungen auch
die Beobachtung positiver wie negativer Entwicklungen erlauben und somit eine Begründung
für therapeutisches Handeln liefern können. Hierfür werden meist kürzere symptomübergreifende
oder -spezifische Verfahren bevorzugt, die in wenigen Minuten bearbeitet werden können.
Auch verhaltensbezogene Maße können dazu beitragen, für Therapeut und Patient gleichermaßen
den individuellen Fortschritt zu verdeutlichen (Kasten 2).
Kasten 2: Verhaltensbezogene Maße
Selbstbeobachtungen
-
Selbstbeobachtungen umfassen die Häufigkeit (z. B. von Panikattacken in den letzten
2 Wochen) bzw. die Frequenz von Ereignissen (z. B. notiere jede Panikattacke im Beobachtungszeitraum),
um möglichst fortlaufend Informationen über den zeitlichen Verlauf, die Rolle anderer
Faktoren, antizipatorischer Angst und Reaktionsverhalten zu sammeln.
-
Für eine einfache und ereignisnahe Selbstbeobachtung können Papier und Bleistift oder
elektronische Gedankenprotokolle oder Tagebücher (Apps) genutzt werden.
-
Selbstberichtete Kognitionen, also Aussagen über das Selbst, automatische Gedanken
oder innere Dialoge können mittels Produktions- oder Bestätigungsmethoden erfasst
werden. Produktionsmethoden meinen das Aufschreiben oder Aufnehmen verbalisierter
Erwartungen, Sorgen, Gedanken etc. bezüglich vorangegangener, aktueller oder zukünftiger
Ereignisse. Bestätigungsmethoden beinhalten eine Liste von Gedanken bezogen auf das
Angsterleben der jeweiligen Person, die gebeten wird, den Grad der Zustimmung oder
Ablehnung anzugeben (Hoyer & Chaker 2009).
Subjektive Einschätzungen
-
Subjektive Enschätzungen helfen beim Erfassen der Intensität von Angst und Furcht
(oder anderen emotionalen oder kognitiven Reaktionen), vorzugsweise in spezifischen
Situationen. Auf einer Skala von 0–10 oder 0–100 stehen höhere Werte für ein höheres
Niveau von Angst oder Anspannung. Verschiedene Abwandlungen, etwa als Furchtthermometer
oder visuelle Analogskalen, sind bekannt.
-
Der Vorteil besteht in der unmittelbaren Abfrage und Einschätzung des Erlebten, sodass
Erinnerungsverzerrungen vorgebeugt werden (im Vergleich zu einem Symptomfragebogen,
der am Ende der Sitzung oder der Exposition vorgelegt wird). Letztlich können aber
auch absichtlich niedrige Werte berichtet werden, um der Situation vorschnell zu entkommen,
oder aber höhere Werte als Signal für Hilfesuchverhalten.
Verhaltensproben / Verhaltenstests
-
Verhaltensproben / Verhaltenstests sind mehr oder weniger standardisierte Tests, um
a priori ausgewählte Verhaltensweisen (problematisches Verhalten) zu beobachten, die
natürlicherweise produziert werden, z. B. der Abstand zwischen einer Person und der
gefürchteten Spinne. Ziel ist es, dass der Befragte sich in der Situation präsent
fühlt und somit jenes Verhalten zeigt, was auch in einer „echten Situation“ zu beobachten
wäre. Ausgewählt werden meist idiosynkratrische Verhaltensweisen, die nicht oder nur
schlecht verbalisiert werden können.
-
Verhaltenstests liefern eine unmittelbare Rückmeldung sowie Informationen für die
Fallkonzeption, Behandlungsplanung und Ergebnisevaluation.
-
Gerade für Angststörungen bieten sich Verhaltenstests an, da sie über angstauslösende
Reize, automatisierte Sicherheitsverhaltensweisen, Kognitionen und körperliche Angstsymptome
informieren. Erhoben werden z. B. der Abstand zur Spinne in cm oder m, Anzahl der
Etagen, die mit dem Fahrstuhl gefahren werden, oder die Teilschritte bis zum Erreichen
eines vorher festgelegten Ziels (Angsthierarchie).
-
Ängstliches Vermeidungsverhalten kann insbesondere mit dem Behavioral Avoidance Test
(BAT; Craske, Barlow & Meadows 2000) erfasst werden: Hier werden Angstsymptome wie
Atemlosigkeit, Herzklopfen oder Schwindel z. B. durch Hyperventilation, wiederholtes
schnelles Drehen auf einem Drehstuhl oder durch das Einatmen durch einen Strohhalm
provoziert.
-
Besonderes Augenmerk muss auf die Gültigkeit des Tests für das Alltagsgeschehen des
Befragten gelegt werden; daher sind Verhaltenstests i. d. R. hochindividualisiert.
-
Verhaltenstests ersetzen keine Techniken zur Verhaltensmodifikation wie Konfrontationsbasierte
Interventionen oder Verhaltensexperimente.
Prozessdiagnostik im engeren Sinne meint die Beobachtung des Geschehens während der therapeutischen
Intervention. Auch hier orientiert sich die Wahl des Instrumentes an
-
der diagnostischen Fragestellung nach Therapiezielen,
-
Motivation und Zuversicht,
-
Behandlungserwartung,
-
Compliance
-
oder Qualität der Therapeut-Patient-Beziehung.
Beispiele hierfür sind Stundenbögen für Patienten und Therapeuten (STEP; Krampen 2002)
oder auch Fragebogen zur Evaluation von Therapieverläufen (Lutz & Böhnke 2008). Ihr
Einsatz liefert möglicherweise Hinweise auf Störungen in der therapeutischen Beziehung
(Kasten 3).
Kasten 3
Beispiele für eine (störungsübergreifende) Verlaufs- und Prozessdiagnostik
Therapieziele
Motivation und Zuversicht
Behandlungserwartungen
-
Wie sinnvoll erscheint Ihnen die Behandlung?
-
Wie zuversichtlich sind Sie, dass die Behandlung Ihre ______reduzieren wird?
-
Würden Sie die Behandlung einem/r Freund/in, der/die unter _______ leidet, empfehlen?
-
Was glauben Sie, wie erfolgreich die Behandlung die ______ vermindern wird?
-
Folgende Situationen können bei Ihnen Angst auslösen oder nicht [nenne Situationen].
Wenn diese Ihnen Angst machen, wie zuversichtlich wären Sie, dass diese Behandlung
die Angst beseitigt?
-
Wie stark ist Ihre ______zum jetzigen Zeitpunkt?
-
Was erwarten Sie, wie stark Ihre ______ unmittelbar nach der Behandlung ist?
-
Was erwarten Sie, wie stark Ihre ______ 1 Jahr / 5 Jahre nach der Behandlung ist?
Therapieverlauf
-
Fragebogen zur Evaluation von Therapieverläufen (Lutz & Böhnke 2008)
-
Stundenbogen für die Allgemeine und Differentielle Einzelpsychotherapie (STEP) (Krampen
2002)
-
Bonner Fragebogen für Therapie und Beratung (BFTB) (Fuchs et al. 2003)
-
Stations-Erfahrungsbogen (SEB) zur Erfassung des Verlaufs stationärer Psychotherapie
(Sammet & Schauenburg 1999)
Compliance, Mitarbeit
Das Literaturverzeichnis zu diesem Beitrag finden Sie im Internet unter www.thieme-connect.de/products.
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Diese Instrumente sind i. d. R. nicht geeignet, zwischen verschiedenen Angststörungen,
Angststörungen und anderen psychischen oder somatischen Erkrankungen zu unterscheiden.
[Tab. 1]
[2] zeigen einige Beispiele für symptomübergreifende und spezifische Angstskalen.
Tab. 1 Beispiele für diagnoseübergreifende Symptomfragebögen.
BSI / SCL-90-R
|
Aggressivität / Feindseligkeit, Ängstlichkeit, Depressivität, Paranoides Denken, Phobische
Angst, Psychotizismus, Somatisierung, Unsicherheit im Sozialkontakt, Zwanghaftigkeit
|
PROMIS Level 1
|
Screening für Depression, Ärger, Manie, Angst, somatische Symptome, Suizidalität,
Psychose, Schlafprobleme, Mnestik, Schlafprobleme, zwanghafte Gedanken / Verhaltensweisen,
Dissoziation, Substanzgebrauch
|
Beck Angstinventar (BAI)
|
Erfassen der Schwere von klinischer Angst
|
Fragebogen zu körperbezogenen Ängsten, Kognitionen und Vermeidung (AKV)
|
Kognitionen, Sicherheits- / Vermeidungserhalten bei Panik, Agoraphobie, Somatisierung
|
Angstsensitivitätsindex (ASI-3)
|
somatische, soziale und kognitive Bedenken bezüglich Angsterleben
|
Cross-D
|
Angststörungsübergreifend ist im Zuge der Revision des DSM eine Skala entwickelt worden,
die die Häufigkeit und Intensität physiologischer, kognitiver und behavioraler Symptome
erfasst.
|
Tab. 2 Beispiele für die diagnosespezifische Symptomfragebögen.
|
Angststörung
|
physiologische Symptome
|
Kognitionen
|
Sicherheits-/Vermeidungsverhalten
|
Schwere
|
Liebowitz Soziale Angstskala (LSAS)
|
Soziale Angst
|
|
|
x
|
x
|
Panik-Agoraphobie-Skala (PAS)
|
Panik, Agoraphobie
|
x
|
x
|
x
|
x
|
Pennstate Worry Questionnaire (PSWQ)
|
Generalisierte Angststörung
|
|
x
|
|
|
Unsicherheitstoleranz (IUS)
|
Generalisierte Angststörung
|
|
x
|
|
x
|
Fear Survey Schedule (FSS-III)
|
Soziale Situationen, Blut/ Verletzungen, Tiere und speziell Insekten, agoraphobische
Ängste
|
|
|
|
x
|
Dental Fear Survey (DFS)
|
Zahnbehandlungsphobie
|
x
|
x
|
x
|
|
Schweregrad der Sozialen Angststörung, Panikstörung, Agoraphobie, Generalisierten
Angststörung, Spezifischen Phobie
|
Für jede der genannten Angststörungen sind im Zuge der Revision des DSM neue Skalen
entwickelt worden, die, einem einheitlichen Muster folgend, störungsspezifisch die
Häufigkeit und Intensität physiologischer, kognitiver und behavioraler Symptome erfassen.
|
|
|
|
|
Verhaltensbezogene Maße zur Beobachtung und Messung von Verhaltensweisen und Emotionen
in spezifischen Situationen beinhalten eine Vielzahl von Methoden (Kasten 2), schließen auch Verhaltensexzesse und -defizite ein, sowie Faktoren, die diese Verhaltensweisen
beeinflussen.