Ultraschall in Med 2015; 36(01): 80-83
DOI: 10.1055/s-0034-1369550
DEGUM-Mitteilungen
Georg Thieme Verlag KG Stuttgart · New York

Protokoll – Mitgliederversammlung der DEGUM

Further Information

Publication History

Publication Date:
05 February 2015 (online)

 

Donnerstag, 30. Oktober 2014, 17:45 Uhr

38. Dreiländertreffen in Innsbruck,


#

Kongresszentrum „Congress Innsbruck“, Saal Innsbruck

Teilnehmer: 304

Der Altpräsident der DEGUM, Prof. Dr. Stefan Delorme, eröffnet die Sitzung um 17:45 Uhr und begrüßt im Namen des Vorstandes die Anwesenden.

S. Delorme berichtet über den Rücktritt des Präsidenten Dr. Stefan Nöldeke, dessen Begründung den Mitgliedern in einem Schreiben mitgeteilt wurde und im internen Bereich der Homepage hinterlegt ist. S. Delorme dankt S. Nöldeke im Namen des Vorstandes und der Geschäftsstelle sehr herzlich für seine langjährige Tätigkeit im Vorstand der DEGUM und betont die sehr gute Zusammenarbeit im Vorstand.

Dr. Nöldeke hatte gehofft, dass mit seinem Rücktritt die Fachgesellschaft zur Ruhe kommt. Das Gegenteil war der Fall. Anfeindungen, Mails mit verunglimpfenden und verletzenden Charakter wurden über große Verteiler verschickt. Herr Delorme erklärt im Namen aller Vorstandsmitglieder, dass diese Form der Kommunikation für diejenigen, die sich ehrenamtlich engagieren, so nicht hinnehmbar ist, zumal die Betroffenen bei massenhaft verbreiteten E-Mails naturgemäß keine angemessene Möglichkeit zu einer inhaltlichen Kommunikation haben.

Aufgrund dieser Vorkommnisse wird der amtierende Vorstand nicht mehr zur Wahl antreten. Prof. Keim wird nach seinem Nachrücken in die Position des Präsidenten bei der Mitgliederversammlung zurücktreten.

S. Delorme hat entschieden, Diskussionen und Aussprachen erst nach TOP 5 zuzulassen.

Ad TOP 1: Annahme der Tagesordnung

Die Tagesordnung wurde satzungsgemäß in der Zeitschrift „Ultraschall in der Medizin“ sowie auf der Homepage der DEGUM veröffentlicht. S. Delorme stellt den Antrag, die Tagesordnung wie veröffentlicht zu bestätigen:

TOP 1: Annahme der Tagesordnung

TOP 2: Annahme des Protokolls der Mitgliederversammlung am 11.10.2013

TOP 3: Bericht des Präsidenten

TOP 4: Bericht der Schatzmeisterin

TOP 5:. Zukünftiges Konzept der Ultraschallzeitschrift der Gesellschaft

TOP 6: Entlastung des Vorstands

TOP 7: Ermäßigter Beitrag für Studierende und Rentner

TOP 8: Aufnahme neuer Mitglieder

TOP 9:.Satzungsänderungen:

-§1 Sitzverlegung nach Berlin

-§6 Streichung Organschaft „Ultraschall in der Medizin“

-§8 Statt „Altpräsident“ „Vizepräsident“

TOP 10: Ehrungen

- Ehrenmitgliedschaft

- Preise

TOP 11: Wahlen

TOP 12: Kurzberichte der Sektionen und Arbeitskreise

TOP 13: Verschiedenes

Die Tagesordnung wird einstimmig angenommen.

Ad TOP 2:


#

Annahme des Protokolls der Mitgliederversammlung am 11.10.2013

Das Protokoll wird mit 4 Enthaltungen angenommen.

Ad TOP 3:


#

Bericht des Präsidenten

S. Delorme verweist auf den ausführlichen Bericht von S. Nöldeke, der im Internet hinterlegt ist und wird nur exemplarisch auf einige wesentliche Punkte eingehen.


#

Umzug der Geschäftsstelle nach Berlin

Prof. Dr. M. Görtler berichtet ausführlich über den Wechsel der Geschäftsstelle von Bonn nach Berlin. Die Umstrukturierungen ermöglichen es, externe Präsenz für die DEGUM wahrzunehmen, auf Anfragen schneller reagieren zu können, Bitten um Stellungnahme zeitgerecht zu beantworten und relevante Ultraschall-Themen aufzugreifen.

Durch das neue Kursportal und die geplante Umstellung der Zertifizierungen auf ein Onlinesystem werden ebenfalls Kapazitäten freigesetzt.

Der Relaunch der DEGUM-Homepage präsentiert nicht nur ein neues Erscheinungsbild, sondern bietet z.B. unter dem Punkt „Aktuelles“ Informationen für Mitglieder, die mit der Bitte um Bekanntgabe an die DEGUM herangetragen werden.

Die Präsenz der DEGUM bei Kongressen anderer Fachgesellschaften wurde in diesem Jahr bereits sichtbar und die Sektionen u. Arbeitskreise werden gebeten, Vorschläge für weitere Kongresse an die Geschäftsstelle zu richten.

Neue Mitarbeiterinnen in Berlin sind Frau Klotz (Sekretariat, Mitgliederverwaltung), Frau Annighöfer (Schatzmeisteramt), Frau Reuter (Wissenschaftsreferat, externe Präsenz) – die Leitung hat Frau Dr. Jagota.


#

Ultraschall-Akademie

S. Delorme erläutert kurz die Situation der Akademie, die unter der Leitung von Frau Dr. Jagota weiterhin eine sehr gute Entwicklung nimmt. Die Angebote der Akademie sind vielfältig und können von den Kursleitern individuell genutzt werden. Teile der Einnahmen können für bestimmte Projekte wieder in die DEGUM zurückfließen.


#

Kurssystem

Bisher wurde das Kurssystem für das Abdomen neu erarbeitet und von der KBV anerkannt – die weiteren Bereiche stehen aber noch aus und werden im Laufe des nächsten Jahres abgearbeitet sein müssen.


#

Satzungsänderungen

Ab dem DLT in Stuttgart können nun auch Studierende Mitglied in der DEGUM werden – das Engagement dort ist sehr beeindruckend.

Ebenfalls wurde für den Vorstand die Möglichkeit geschaffen, sich in Web-Konferenzen auszutauschen und auch Beschlüsse herbeizuführen – eine im letzten Jahr bereits häufig genutzte Möglichkeit, die Arbeit des Vorstandes sowohl zu erleichtern als auch zu intensivieren.


#

Kursportal

Das seit Beginn des Jahres online geschaltete Kursportal auf der Homepage der Akademie ist für alle Beteiligten ein großer Fortschritt und wird nach anfänglichen Schwierigkeiten sehr gut angenommen.


#

EFSUMB

Prof. V. Keim erläutert, dass anlässlich des Treffens der Vorstände von SGUM, ÖGUM und DEGUM im Mai diskutiert wurde, wie man sich zum Thema der Beiträge zur EFSUMB positioniert: Pro Mitglied werden 8 € abgeführt. Vorgeschlagen wurde ab 2015 noch 7 € zu zahlen, und ab 2018 den Betrag um nochmal 1 € zu reduzieren.

Dem Vorstand wurde daraufhin u.a. vorgeworfen, die EFSUMB substantiell zu gefährden. Allerdings hat die EFSUMB durch eigene Einsparungen (z.B. durch Umstellung des Newsletters auf E-Mail-Versand) bereits wesentlich ihren Haushalt entlastet und kann die bisherige Reduktion abfangen. Mit den Vorständen von SGUM und ÖGUM wurde vereinbart, die Entscheidung, ob in einer weiteren Stufe eine nochmalige Beitragsreduktion initiiert werden soll, einstweilen zu vertagen.

Umgesetzt ist die Entscheidung noch nicht. Es bleibt dem zukünftigen Vorstand, über das Vorgehen zu entscheiden.

V. Keim betont, dass die Arbeit der EFSUMB für den Bereich des Abdomens hervorragend ist, aber für Gynäkologen, Neurologen etc. kein adäquates Angebot vorliegt. Die Diskussion über den zukünftigen Beitrag sollte diesen Punkt ebenfalls beachten.

S. Delorme fügt abschließend für diesen TOP noch Punkte an, die neben anderen für den künftigen Vorstand relevant sein werden:

  • Mitgliederdatenbank

  • Kurssystem (bis Ende 2015 sollten alle überarbeiteten Konzepte vorliegen)

  • Abgleich des Kurssystems mit SGUM und ÖGUM

  • Zertifizierung Online

  • Ausbau der Wissenschaftsförderung (Verfassen einer Geschäftsordnung u. eines Gutachterpanels)

  • Betreuung der Leitlinienarbeit sowie Benennung eines Beauftragten seitens des Vorstandes (ebenso für andere Bereiche).

Ad TOP 4:


#

Bericht der Schatzmeisterin

Prof. Dr. Annegret Geipel stellt den Jahresabschluss 2013, den Zwischenabschluss zum 31.08.2014 und die Prognose des Haushaltes zum 31.12.2014 vor. Die Kalkulationen des Haushaltes 2014 erfolgen auf der Basis von 9600 Mitgliedern und eines Mitgliedbeitrags von 100 € im Jahr.

Es werden ausführlich die Bilanz und die Gewinn-und Verlustrechnung erläutert, ebenso die aktuelle Projektförderung, die Einnahmen u. Ausgaben der Sektionen und Arbeitskreise sowie die Trendentwicklung der Einnahmen und Ausgaben ausgewählter Parameter ab dem Jahr 2008.

Der von der Mitgliederversammlung bestätigte Jahresabschluss kann im internen Bereich der Homepage eingesehen werden.

Ad TOP 5:


#

Zukünftiges Konzept der Ultraschallzeitschrift der Gesellschaft

Prof. Dr. Volker Keim erläutert, dass es während der letzten Mitgliederversammlung in Stuttgart zum Thema Ultraschall in der Medizin eine kontrovers geführte Diskussion gab, die lange Zeit weiter bestand. Anlässlich eines Gesprächs beim Thieme Verlag in Stuttgart Ende September wurde verabredet, auf diese Kontroverse auf der aktuellen Mitgliederversammlung mit dem Verlesen eines gegenseitig abgestimmten Textes einzugehen.

Die mit Herrn Dr. Schiller abgestimmte Erklärung wird verlesen:

„In der Mitgliederversammlung 2013 wurden vom Vorstand Fragen aufgeworfen, die sich im Vorfeld aus den Vertragsangeboten ergeben hatten. Die damalige Diskussion wurde von Mitgliedern des Vorstandes konfrontativ geführt. Herr Dr. Schiller hat in der Mitgliederversammlung dieser Darstellung widersprochen und sich anschließend um Aufklärung bemüht. Allerdings sahen Mitglieder des Vorstands keine gemeinsame Basis für weitere Gespräche, um die in der Vergangenheit liegenden Fakten zu vertiefen. Wir bedauern die daraus resultierende Entwicklung. Da eine Klärung nun nicht mehr möglich scheint, haben sich beide Seiten darauf verständigt, sich auf künftig anstehende Gespräche zu konzentrieren. Der weitere Dialog und die Vertragsverhandlungen sollen von inhaltlicher Diskussion sowie fairem und respektvollem Umgang geprägt sein.“

V. Keim bedankt sich abschließend bei Dr. Schiller für die gemeinsame Arbeit, diesen strittigen Punkt zu lösen.

In seinem Bericht zur UiM erläutert M. Görtler, dass dieser Punkt in den vergangenen Wochen sehr kontrovers diskutiert wurde.

Bezugnehmend auf jeweils einzelne Mails erläutert er ausführlich die Finanzen (Präsentation der gültigen Vertragsbedingungen wie auch der Angebote von Thieme), den weiteren Verfahrensablauf seitens des Vorstandes (Kontakte mit anderen Verlagen wie Springer, Elsevier u. de Gruyter, Beratung durch externe Berater, der Kündigung des bestehenden Vertrages zu Ende 2016).

Die im Sommer durchgeführte Umfrage bei den DEGUM-Mitgliedern gehörte zu den weiteren Vorbereitungen, die in die Diskussion mit dem Erweiterten Vorstand sowie der Mitgliederversammlung einfließen sollte. Nach einer Abstimmung mit SGUM und ÖGUM war die Erstellung eines Pflichtenheftes im November geplant für ein neues Zeitschriftenkonzept. Erster Verhandlungspartner sollte Thieme sein.

Die Ergebnisse der Umfrage, in der fünf Fragenkomplexe zu den Themen Lesegewohnheiten, Publikationshäufigkeit, der Frage ‚online only‘, zur Fortbildungszeitschrift sowie UiM behandelt wurden, werden hier ausführlich vorgestellt von V. Keim und sind ebenfalls im internen Bereich der Homepage hinterlegt.

Abschließend stellt M. Görtler ein duales Konzept für Fortbildung und Wissenschaft als ein Modell für die zukünftige Zeitschriftenstruktur vor.

Die von S. Delorme anschließend eröffnete Aussprache zu den bisher absolvierten Tagesordnungspunkten wird von A. Bunk mit dem Verlesen eines Statements eröffnet. M. Gebel kritisiert anschließend den vorgestellten Haushalt wegen zu hoher Verwaltungskosten als in seiner Gemeinnützigkeit gefährdet, thematisiert weiterhin die EFSUMB (Beiträge wie Inhalte) und, dass der Vorstand entschieden habe, UiM nicht weiterzuführen.

S. Delorme weist den Vorwurf, dass der Vorstand in Bezug auf UiM eine Richtungsentscheidung getroffen hätte, zurück und stellt klar, dass außer der Kündigung überhaupt keine Entscheidung gefallen sei. A. Geipel weist darauf hin, dass die Finanzen der DEGUM von einer Steuerberatungs- u. Wirtschaftsprüfergesellschaft beraten wird, die auf keine Gefährdung der Gemeinnützigkeit hingewiesen haben. D. Nürnberg betont u.a. die Erfolge dieses Vorstandes sowie auch die der vorherigen Vorstände und beurteilt die laufende Diskussion als notwendig für die Gesellschaft, wenn auch nicht in dieser Form. J. Hackelöer betont den interdisziplinären Charakter der DEGUM als wissenschaftlicher Fachgesellschaft und nicht als Fortbildungsgesellschaft, und der UiM als wissenschaftlicher Zeitschrift.

C. Dietrich als derzeitiger Präsident der EFSUMB erläutert in seinem Beitrag Grundlegendes zum Verhältnis EFSUMB – DEGUM.

C. Jenssen stellt im Auftrag der Sektion Innere Medizin zwei Entschließungsanträge vor, die in der Mitgliederversammlung der Sektion Innere Medizin am 30.10.14 beschlossen wurden:

1. Antrag: ‚Der Vorstand wird beauftragt, alles in seiner Kraft stehende zu unternehmen, „Ultraschall in der Medizin“ als Organ der DEGUM zu erhalten und weiterzuentwickeln. Die Ergebnisse der Mitgliederbefragung sollen in die mit diesem Ziel zu führenden Verhandlungen eingebracht werden.‘

Dieser Antrag wird zur Abstimmung gestellt und von der Mitgliederversammlung mehrheitlich angenommen.

2. Antrag: ‚Der Vorstand wird beauftragt, die internationale Verantwortung der DEGUM im Rahmen von EFSUMB und WFUMB der Mitgliederzahl, der interdisziplinären Zusammensetzung und des wissenschaftlichen Potentials der DEGUM entsprechend wahrzunehmen.‘

Nach lebhafter Diskussion wird dieser Antrag ebenfalls von der Mitgliederversammlung mehrheitlich angenommen.

Ad TOP 6:

Entlastung des Vorstandes

Prof. Dr. H. Strunk beantragt die Entlastung des Vorstandes.

Diesem Antrag wird mehrheitlich zugestimmt

Ad TOP 7:


#

Ermäßigter Beitrag für Studierende und Rentner

Die Aufnahme von Studierenden in die DEGUM und die entsprechende Satzungsänderung erfolgte 2013 in Stuttgart. Der Vorstand schlägt der Mitgliederversammlung vor, als Beitrag für die Studierenden 25,00 € inklusive der Zeitschrift festzusetzen.

Diesem Antrag wird mit zwei Enthaltungen zugestimmt.

Der Beitrag der Rentner wird nicht behandelt.

Ad TOP 8:


#

Aufnahme neuer Mitglieder

Seit der letzten Mitgliederversammlung haben 500 Personen einen schriftlichen Antrag auf Mitgliedschaft gestellt. Der Vorstand hat diesen Anträgen in seinen Sitzungen zugestimmt. Die Namen dieser durch den Vorstand aufgenommenen Neumitglieder sind den Mitgliedern der DEGUM durch Auslage am Stand der DEGUM bekanntgegeben worden. Widerspruch gegen die Aufnahme eines oder mehrerer dieser Neumitglieder wurde weder vor noch auf der Mitgliederversammlung erhoben. Die DEGUM hat aktuell 9834 Mitglieder, davon 9569 ordentliche.

Es sind 2526 Mitglieder mit der Stufe 1 zertifiziert, 1509 Mitglieder mit der Stufe 2, 444 Mitglieder sind mit der Stufe 3 zertifiziert und 616 Mitglieder haben den Kursleiterstatus der Stufe 2 oder 3.

Frau Schapheer-Risse bedankt sich bei allen DEGUM-Mitgliedern, die für diese Zertifizierungen tätig sind.

Ad TOP 9:


#

Satzungsänderung

  • -§ 1 Sitzverlegung nach Berlin
    In § 1 Satz 2 ist bestimmt: „ Sie (die Gesellschaft) hat Ihren Sitz in Hamburg.“
    Es wird beantragt, diesen Satz wie folgt zu ändern: „Sie hat ihren Sitz in Berlin.“
    Begründung:
    Da die Aktivitäten der DEGUM zunehmend nach Berlin verlegt werden, ist es aus Gründen der Einheitlichkeit geboten, dass der Verein auch dort seinen Sitz hat.
    Ergebnis: Antrag wird mehrheitlich abgelehnt

  • § 6 Streichung Organschaft „Ultraschall in der Medizin“
    Dieser Antrag ist vom Vorstand zurückgenommen worden.

  • § 8 Statt „Altpräsident‘ „Vizepräsident“
    In § 8 Abs. 1 und 2 ist bestimmt: „Der Vorstand besteht aus sieben Personen, nämlich dem Präsidenten, seinem Vorgänger (Altpräsident), seinem für die nächste Amtsperiode gewählten Nachfolger (Neupräsident), dem Sekretär, dem Schatzmeister sowie zwei Beisitzern. Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch zwei Mitglieder des Vorstandes, darunter der Präsident und/oder Altpräsident, vertreten, § 26, Abs. 2 BGB.
    Die Mitglieder des Vorstandes Neupräsident, Sekretär, Schatzmeister und Beisitzer werden von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von zwei Jahren gewählt, während zur selben Zeit ohne erneuten Wahlgang der bis dahin amtierende Präsident in die Position des Altpräsidenten und der bisherige Neupräsident in die Position des Präsidenten rückt. Wiederwahl ist möglich. Delegierte der DEGUM in internationalen Gremien und deren Vertreter werden vom Vorstand bestimmt.
    Es wird beantragt: in § 8 Abs. 1 und 2 die Position Altpräsident durch die Position Vizepräsident zu ersetzen.
    Begründung:
    Laut Satzung sind zur gerichtlichen und außergerichtlichen Vertretung der DEGUM zwei Vorstandsmitglieder berufen, darunter obligatorisch der Präsident und/oder der Altpräsident. Die Bezeichnung Altpräsident lässt insoweit dessen herausgehobene Funktion an zweiter Stelle der DEGUM-Vorstandhierarchie nicht erkennen. Diese Position soll daher konsequenterweise als Vizepräsident bezeichnet werden.
    Dieser Antrag wird mehrheitlich angenommen.

Ad TOP 10:


#

Ehrungen

  • Ehrenmitgliedschaft
    Die Ehrenmitgliedschaft 2015 wird für Herrn Prof. Dr. med. Dr. h. c. Eberhard Merz beantragt. PD Dr. Kai Heling als Leiter der Sektion Gynäkologie und Geburtshilfe begründet diesen Antrag. Der Vorstand sowie der Erweiterte Vorstand haben diesem Antrag in ihren Sitzungen zugestimmt Die Mitgliederversammlung stimmt ebenfalls einstimmig zu.
    Danach wird auf der Mitgliederversammlung in Davos 2015 Herrn Prof. Dr. Merz die Ehrenmitgliedschaft der DEGUM verliehen.

  • Ehrenmedaille
    Die Sektion Innere Medizin, vertreten durch ihren Vorsitzenden Prof. Dr. J. Menzel, hatte den Antrag auf Verleihung der Ehrenmedaillen an Herrn Dr. Wolfgang Blank und Herrn Dr. Joachim Reuß gestellt. Diesem Antrag hat der Vorstand zugestimmt.
    Die Laudationes werden von J. Menzel gehalten. Die Verleihung der Ehrenmedaille an Dr. Blank übernimmt S. Delorme, die Verleihung an Dr. Reuß wird krankheitsbedingt zu einem späteren Zeitpunkt stattfinden.

  • Preise

    • Promotionspreis 2014:
      Dr. med. Verena Gürtler, Freiburg: Kontrastmittelverstärkter Ultraschall zur Detektion von Endoleaks im Follow-up nach endovaskulärer Stuntversorgung des infrarenalen Bauchaortenaneurysmas.

    • Wissenschaftspreis 2014:
      PD Dr. Arne Willruth, Bonn: Quantitative Beurteilung der fetalen Myokardfunktion mittels speckle tracking Technik.
      PD Dr. Willruth präsentiert seine Arbeit dem Auditorium.

Ad TOP 11:


#

Wahlen

S. Delorme bedankt sich sehr herzlich bei seinen Vorstandskollegen für die intensive Zeit, bei Frau Schapheer-Risse und Frau Dr. Jagota für die umfassende Begleitung bei allen Fragen rund um die Gesellschaft und besonders bei M. Görtler für seinen unermüdlichen Einsatz für die DEGUM.
Abschließend wünscht er dem neuen Vorstand alles Gute.

Vor den Neuwahlen tritt Prof. Dr. V. Keim als Präsident der DEGUM zurück. Auch er bedankt sich nochmals bei Stefan Nöldeke, Stefan Delorme, Michael Görtler und den weiteren Mitgliedern des Vorstandes.

S. Delorme schlägt als Wahlleiter Prof. Dr. Holger Strunk vor – diesem Vorschlag wird einstimmig zugestimmt.

Die Wahlen finden in geheimer Wahl statt:

Ergebnis

Präsident
Prof. Dr. med Dirk Becker – gewählt mit einfacher Mehrheit

Vizepräsident: Prof. Dr. med. Dr. h. c. Wolf Mann – gewählt mit einfacher Mehrheit

Neupräsident:
PD Dr. med. Kai-Sven Heling – gewählt mit einfacher Mehrheit

Sekretär:
Prof. Dr. med. Peter Jecker – gewählt mit einfacher Mehrheit

Schatzmeister: Prof. Dr. med. Peter Kozlowski – gewählt mit einfacher Mehrheit

Beisitzer:
PD Dr. med. Markus Hahn und Dr. med. Siegfried Krishnabhakdi – beide gewählt mit einfacher Mehrheit.

Alle nehmen die Wahl an.

Ad TOP 12:


#

Kurzberichte der Sektionen und Arbeitskreise

Dieser TOP entfällt aus Zeitgründen.

Ad TOP 13:


#

Verschiedenes

Prof. Dr. D. Becker als neuer Präsident der DEGUM bedankt sich sehr herzlich für die geleistete Arbeit beim vorherigen Vorstand und beendet die Sitzung.

Ende der Sitzung: 21.15 Uhr

Prof. Dr. med. Dirk Becker, Präsident
Prof. Dr. med. Peter Jecker, Sekretär


#
#
#