Das Aktionsbündnis Patientensicherheit (APS) vergibt 2014 den Deutschen Preis für
Patientensicherheit an Einrichtungen im Gesundheitswesen, die durch zukunftsweisende
Projekte oder Forschungsarbeiten die Patientensicherheit verbessern. Gesucht werden
Best-Practice-Beispiele und herausragende praxisrelevante Forschungsarbeiten zum Thema
Patientensicherheit und Risikomanagement. Dabei kann es sich bspw. um Methoden zur
Verbesserung der Arzneimitteltherapiesicherheit, zielgerichtete Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen
für medizinische Berufsgruppen, Ideen zur Optimierung von Infrastruktur und Ablauforganisation
oder Modelle für eine patientenzentrierte Kommunikation handeln. Checklisten, Armbänder
mit Patientennamen, Händewasch-Aktionen für mehr Hygiene, Teamtraining und Schulungen
oder bunte Spritzenaufkleber sind nur einige erfolgreiche Beispiele, um die Sicherheit
der Patienten systematisch zu erhöhen.
Der Deutsche Preis für Patientensicherheit ist mit insgesamt 19 500 € dotiert. Das
Preisgeld, gestiftet von Aeskulap Akademie, Ecclesia Versicherungsdienst, MSD Sharp
& Dohme GmbH in Zusammenarbeit mit dem Thieme Verlag wird zweckgebunden vergeben und
ist teilbar.
Sicherheitskultur stärken, um Fehler zu vermeiden
Die Auszeichnung soll dazu beitragen, dass praxisrelevante Erkenntnisse in die Breite
getragen werden. Sie fördert zudem fach- und berufsübergreifende Lehre und Bildung
und honoriert Lösungen sowie neue Konzepte zur Vorbeugung von vermeidbaren unerwünschten
Ereignissen und Fehlern. Um den Preis bewerben können sich sämtliche Akteure im Gesundheitswesen.
Bewerbungsschluss ist der 15. November 2013. Hinweise zur Bewerbung finden Sie unter www.aps-ev.de/deutscher-patientensicherheitspreis.
Nach einer Mitteilung des Aktionsbündnisses Patientensicherheit, Bonn