Naht in Kürze das Aus für konventionelle Abformmaterialien? Diese Frage mögen sich
viele Zahnärzte und Zahntechniker, aber auch Unternehmen stellen, die derzeit fortwährend
mit Literatur, Kongressthemen und Diskussionen rund um Intraoralscanner und die digitale
Abformung konfrontiert werden. Die klare Antwort lautet jedoch Nein. Zwar befinden
sich digitale Technologien auf dem Vormarsch, ersetzen können sie die bewährten A-Silikone,
Polyäther, Polysulfide und Alginat- bzw. Alginatersatzmaterialien jedoch bisher nicht.
Abb. 1 Das neue Abformmaterial mit Mintgeschmack ist in Kartuschen für automatische
Mischgeräte verfügbar.
Abb. 2 Ihdent® Pentagum zeichnet sich durch eine hohe Standfestigkeit im Löffel aus.
Allein die hohe Anzahl an Abformungen, die derzeit weltweit durchgeführt werden -
Schätzungen zufolge ca. 140 Mio. pro Jahr - deutet darauf hin, dass ein zeitnaher
Umstieg aller prothetisch bzw. kieferorthopädisch tätiger und somit mit Abformungen
konfrontierter Praxen auf digitale Systeme unmöglich wäre. Hinzu kommt außerdem die
Tatsache, dass eine Weiterentwicklung der Technologien für digitale Abformverfahren
in den nächsten Jahren zu erwarten ist und derzeit noch nicht für alle klinischen
Situationen eine ausreichende Qualität der erzielten Ergebnisse wissenschaftlich nachgewiesen
wurde. Obwohl den Intraoralscannern ein hohes Zukunftspotenzial zugerechnet wird,
werden viele Zahnarztpraxen aus diesen Gründen zunächst weiterhin auf konventionelle
Abformverfahren vertrauen.
Präzision im Fokus
Präzision im Fokus
Da die Passgenauigkeit einer Restauration maßgeblich von der Qualität des Abdrucks
abhängt, steht diese sowohl bei digitalen als auch bei konventionellen Verfahren im
Mittelpunkt.
Treten bei der physischen Abformung Blasen im Material, Inhomogenitäten oder Verzüge
auf, so kann der Zahntechniker kein exaktes Modell der Zahnsituation herstellen. Insbesondere
bei der Fertigung implantatgetragenen Zahnersatzes ist jedoch die präzise Wiedergabe
der Implantatpositionen sowie der Beziehungen zwischen den Implantaten und ihren Aufbauten
entscheidend für die reibungslose Eingliederung der gefertigten Restauration. Weicht
das Modell nur geringfügig von der realen Situation ab, kann dies dazu führen, dass
beispielsweise eine mehrgliedrige Brückenversorgung nicht passt und aufwendige Nachbearbeitungen
notwendig werden oder sogar eine Neuanfertigung der Restauration erforderlich ist.
Dies liegt darin begründet, dass Implantate nicht beweglich sind - anders als natürliche
Zähne, aufgrund deren Flexibilität kleinere Abweichungen ausgeglichen werden können
- und somit selbst geringste Ungenauigkeiten zum Scheitern führen können.
Das geeignete Material
Das geeignete Material
Für Fälle, in denen Präzision eine solch entscheidende Rolle spielt, bietet Dr. Ihde
Dental mit Ihdent® Pentagum die passende Lösung: Bei dem ab sofort erhältlichen Abformmaterial
handelt es sich um ein Produkt auf A-Silikonbasis, das den heutigen hohen Ansprüchen
der Anwender gerecht wird und speziell für die Verwendung im Rahmen der Implantologie
empfohlen wird.
Die Gruppe der Silikone gehört zu den universellsten Abformmaterialien, die in der
Zahnheilkunde eingesetzt werden. Sowohl die Zahnhartsubstanz als auch das Weichgewebe
lassen sich mit diesen Materialien äußerst detailgetreu abbilden. Bei der Verwendung
des neuen Abformmaterials können Anwender von einer besonders exakten Detailwiedergabe
dank besonderer rheologischer Eigenschaften profitieren: Das blau gefärbte Material
ist standfest im Abformlöffel, feuchtetolerant und fließt zudem gleichmäßig an die
abzubildenden Areale an.
Auf diese Dimensionen ist Verlass
Auf diese Dimensionen ist Verlass
Da A-Silikone additionsvernetzend sind, weisen sie - anders als beispielsweise kondensationsvernetzende
Materialien, die während der Polymerisation schrumpfen - eine äußerst hohe Dimensionsstabilität
auf. So werden Verzüge vermieden und der Grundstein für eine passgenaue Restauration
ist gelegt. Selbst im Falle einer Lagerung über mehrere Tage verändert sich das Volumen
der Abformung nicht. Für eine möglichst präzise Dimensionswiedergabe bei Implantatabformungen
wird die Monophasentechnik empfohlen, für die das neue Abformmaterial speziell entwickelt
wurde. Vorteil dieser Technik ist, dass hierbei im Gegensatz beispielsweise zur Korrekturabformung
keine Verdrängungseffekte auftreten. So gelingt es, auch komplizierte Formen exakt
darzustellen.
Weitere positive Eigenschaften von A-Silikonen sind ihr hohes E-Modul, das zu einer
starken Zugfestigkeit führt sowie eine praxisgerechte Verarbeitungszeit, die sich
durch Kühlung des Materials verlängern und durch eine Temperaturerhöhung verkürzen
lässt. Beispielsweise kann nach der Van't-Hoff-Regel bei Absenkung der Temperatur
um 10°C ungefähr eine Verdopplung der Verarbeitungszeit erzielt werden. Für das angenehm
nach Mint schmeckende Abformmaterial ist eine Abbindezeit von 2 min angegeben, was
dem Zahnarzt ausreichend Zeit bietet, Patient und Praxisteam jedoch lange Wartezeiten
erspart.
Automatisch gute Resultate
Automatisch gute Resultate
Um reproduzierbare und blasenfreie Ergebnisse sicherzustellen, empfiehlt sich die
Anmischung von Abformmaterialien in automatischen Mischgeräten, die von verschiedenen
Herstellern angeboten werden. Die Systeme sind in der Regel einfach bedienbar, sodass
Fehler bei der Anmischung praktisch ausgeschlossen sind. Zudem ist eine homogene Durchmischung
der Materialien in den Geräten gewährleistet, die per Hand nicht ohne Weiteres zu
erzielen ist. Da das neue Abfommaterial in Kartuschen verfügbar ist, die in verschiedenen
auf dem Markt erhältlichen Mischsystemen verwendet werden können, ist auch in Sachen
Anmischung die Qualität sichergestellt.
Fazit
Fazit
Für die Herstellung passgenauer Versorgungen sollte der Grundstein bereits in der
Zahnarztpraxis gelegt werden. Dies ist durch die Anfertigung einer präzisen Abformung
möglich, deren Qualität durch die Wahl des Abformmaterials, der Abformtechnik und
dem Anmischverfahren stark beeinflusst wird. Das automatisch anmischbare A-Silikon
Ihdent® Pentagum für die Monophasentechnik bringt alle Voraussetzungen mit, um die
Anforderungen zu erfüllen und ist zusätzlich zu einem günstigen Preis erhältlich.
Weitere Informationen zu Ihdent® Pentagum sind erhältlich bei Dr. Ihde Dental GmbH,
85386 Eching, Tel.: 089/319761-0, Fax: 089/319761-33, per E-Mail über Email: info@ihde-dental.de.