Orthopädie und Unfallchirurgie up2date 2010; 5(3): 171-188
DOI: 10.1055/s-0029-1244193
Wirbelsäule

© Georg Thieme Verlag KG Stuttgart · New York

Isthmische Spondylolyse und Spondylolisthese

F.  Kandziora1 , K.  J.  Schnake1
  • 1Zentrum für Wirbelsäulenchirurgie und Neurotraumatologie, Berufsgenossenschaftliche Unfallklinik Frankfurt
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Publikationsdatum:
29. Juni 2010 (online)

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Die Spondylolyse und Spondylolisthese ist ein Krankheitsbild, das häufig bereits im Kindes- und Jugendalter klinisch relevant wird. Nur die symptomatischen Patienten bedürfen der intensivierten Diagnostik und der Therapie. Beim Vorliegen von Risikofaktoren muss eine mögliche Progression der Spondylolisthese regelmäßig überprüft werden. Neben der konservativen Therapie stehen bis zum ca. 25. Lebensjahr rekonstruktive Eingriffe im Bereich der Pars interarticularis zur Verfügung. Fusionsoperation bei Spondylolisthesen können mit oder ohne Reposition (In-situ-Spondylodese) durchgeführt werden. Obwohl speziell die operative Therapie der hochgradigen Spondylolisthese potenziell komplikationsträchtig ist, sind bei rechtzeitiger und adäquater Behandlung regelhaft gute und sehr gute Ergebnisse zu erzielen.

Literatur

Priv.-Doz. Dr. med. Frank Kandziora

Chefarzt
Zentrum für Wirbelsäulenchirurgie und Neurotraumatologie
Berufsgenossenschaftliche Unfallklinik Frankfurt

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