ZWR 2009; 118(12): 656
DOI: 10.1055/s-0029-1243421
Colloquium

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Interview mit Dr. Dunja Zimmermann - Von innovativen Methoden profitieren

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Publication Date:
22 December 2009 (online)

 
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    Dr. Dunja Zimmermann ist niedergelassene Zahnärztin und Mitglied des von Prof. Tanaka initiierten Arbeitskreises "Less Invasive Dentistry".

    ? Frau Dr. Zimmermann, Sie sind Mitglied des Arbeitskreises "Less Invasive Dentistry". Welches Ziel verfolgt der Arbeitskreis?

    Dr. Zimmermann: Wir erarbeiten praxisnahe Wege für eine zeitgemäße Zahnmedizin und wollen die Verbreitung von weniger invasiven Methoden in der restaurativen Zahnmedizin fördern. Zu diesem Zweck analysieren und bewerten wir im Arbeitskreis aktuelle Fallberichte, neue Ansätze, Produktentwicklungen und Studiendesigns.

    ? Was hat Sie dazu bewogen, Mitglied des Arbeitskreises zu werden?

    Dr. Zimmermann: Meine berufliche Laufbahn habe ich in der präventiven und konservierenden Zahnmedizin begonnen. Von daher beschäftige ich mich schon lange mit der Erhaltung der Zahnsubstanz. Als bei Tanaka die Idee entstand, einen Arbeits- und Qualitätszirkel zur Förderung der weniger invasiven Zahnheilkunde speziell im Bereich der restaurativen Zahnmedizin zu gründen, war ich natürlich sofort dabei.

    ? Man sagt Prof. Tanaka nach, Dinge aus anderen Perspektiven zu betrachten und dadurch Prozesse in der Zahnmedizin zu optimieren. Können Sie hierfür ein Beispiel geben?

    Dr. Zimmermann: Das Veneer-Kronen-Konzept ist ein gutes Beispiel. Hier geht es um das Gesamtergebnis und das perfekte Zusammenspiel einzelner Prozesse und Produkte. Prof. Tanaka betrachtet Prozesse in der Zahnmedizin ganzheitlich, das ist charakteristisch für ihn. Nur dadurch entstehen auch diese bemerkenswerten Konzepte.

    ? Zahnärzte und Zahntechniker können Unterstützer der Initiative "Less Invasive Dentistry" werden und sich online unter tanaka.de registrieren. Welche Vorteile bietet dies?

    Dr. Zimmermann: Generell vertrauen Zahnärzte und Zahntechniker Materialien und Techniken, mit denen sie gute Erfahrungen gemacht haben. Da bin ich keine Ausnahme. Allerdings denke ich, dass man für Verbesserungen stets offen sein sollte. Ein gutes Beispiel hierfür ist die Adhäsivtechnik: In diesem Bereich gibt es Methoden, die sich in anderen Ländern, wie etwa den USA, längst klinisch bewährt und etabliert haben. Mit der Initiative wollen wir solche Prozesse auch hier beschleunigen. Die Unterstützer können exklusiv von spannenden Ansätzen profitieren, z. B. durch Fallberichte, die wir zur Verfügung stellen.

    Weitere Informationen bei:

    Asami Tanaka Dental Enterprises Europe GmbH, Friedrichsdorf

    Internet: www.tanaka.de

     
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