Flug u Reisemed 2009; 16(2): 86
DOI: 10.1055/s-0029-1225452
BExMed-Mitteilungen

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Forschungsförderung durch die BExMed - Junge Forscher werden mit 5 000 Euro unterstützt

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Publication Date:
08 June 2009 (online)

 
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Ziel der BExMed ist die wissenschaftliche und praxisnahe Förderung der Bergmedizin. In den Jahren 2006 und 2007 konnte unser Verein 2 Projekte mit je 1500 Euro fördern. Auch im letzten Jahr gingen Anträge ein, die derzeit noch geprüft werden.

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Wie kann man Träger und Sherpas vor der Höhenkrankheit schützen?

2007 konnte eine Arbeit zum "Einfluss eines Handbuches über Höhenmedizin während einer Himalaya-Expedition auf 7134 Metern auf das Verhalten von Sherpas, Trägern und Touristen" von Saskia Steinmann, München, gefördert werden. Konsequenz daraus: Speziell Träger, die oft des Lesens und Schreibens nicht mächtig sind, sollten anhand von Comiczeichnungen geschult werden, Symptome der akuten Höhenkrankheit zu erkennen. Denn zumindest bei Touristen kann Wissen über die akute Höhenkrankheit deren Inzidenz vermindern. Ob dies auch für die Träger und Sherpas zutrifft, wollte Frau Steinmann untersuchen.

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Früherkennung der akuten Höhenkrankheit

2007 konnte ebenfalls das Forschungsvorhaben "Früherkennung der akuten Höhenkrankheit mit Bioimpedanzanalyse" von Peter Saile, Halle, und Christoph Eismann, Halle, gefördert werden. Für Interessierte liegt nun ein Zwischenbericht vor, den Sie unter www.bexmed.de/verein_forschung_eismann.html abrufen können.

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Bewerben Sie sich bis Ende 2009

Auch 2009 möchte die BExMed spannende Projekte finanziell unterstützen. Die BExMed schreibt hierfür erneut eine Forschungsförderung auf dem Gebiet der Höhen- und Expeditionsmedizin in Höhe von 5 000 Euro für junge Forscher aus. Anträge können Mitglieder der BEx Med und der ÖGAHM stellen. Der Antrag muss der BExMed in elektronischer (PDF-Datei an info@bexmed.de) und in schriftlicher Form zugehen. Berücksichtigt werden alle Anträge, die bis zum 31.12.2009 (24:00 Uhr) mindestens in elektronischer Form eingegangen sind.

Das Forschungsvorhaben muss im Bereich der Berg-, Höhen- und Expeditionsmedizin liegen, unterstützt werden klinische oder experimentelle Vorhaben. Besonders förderungswürdig sind originelle oder unkonventionelle Vorhaben, die neue Erkenntnisse für Probleme oder Erkrankungen der Höhen- und Expeditionsmedizin wahrscheinlich machen. Der Antrag sollte folgende Informationen enthalten:

  • Antragsteller bzw. Projektleiter

  • Projektbezeichnung

  • Art, Zweck und Bedeutung des Vorhabens

  • geplanter Untersuchungsablauf

  • zu erwartendes Ergebnis

  • Aufschlüsselung der beantragten Ausgaben

  • für dieses Projekt von anderen Organisationen zugesagte oder geplante Förderung

  • Datum und Unterschrift

Aufgrund der relativ niedrigen Summe der Forschungsförderung können auch Teilbereiche eines größeren Projektes gefördert werden. Weitere Informationen zum Antrag unter www.bexmed.de/verein_preis.html.

Kristin Krahl, Haar

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Kristin Krahl, München

 
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Kristin Krahl, München