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DOI: 10.1055/a-2732-6009
Liebe Leserinnen und Leser,
Authors
das neue Jahr ist nun schon wieder ein paar Tage alt. Der Start gestaltete sich irgendwie merkwürdig. Eine Brandkatastrophe, das Eingreifen amerikanischer Spezialkräfte in Venezuela und der große Stromausfall im Berlin sind nur einige Schlagzeilen zu Beginn des Jahres. Es fällt irgendwie schwer, dabei Zuversicht und Freude auf positive Dinge für das neue Kalenderjahr zu empfinden. Ist das bei Ihnen auch so? Geht ein Jahr zur Neige ist es oft an der Zeit, geschehene Dinge Revue passieren zu lassen. Bezogen auf unsere Zeitschrift, empfinde ich dennoch ein gewisses Maß an Freude und Zufriedenheit. Die derzeitige Zunahme an aggressiven Äußerungen und Handlungen oder gar kriegerischen Auseinandersetzungen ist frappierend. Umso wichtiger erscheint die Förderung des internationalen Austauschs und der Kommunikation. Es ist erstaunlich, und das ist eine schöne Tatsache, dass in unserer kleinen Zeitschrift, die im deutschsprachigen Raum vertrieben wird, aber scheinbar über die Onlineressourcen doch international Beachtung findet, wir ein zunehmend internationales Publikum an Autor*innen über die letzten Jahre verzeichnen. Wir sehen eine Vielzahl von Zusendungen aus dem asiatischen Raum, und das bedeutet nicht lediglich China. Wir sehen Zusendungen aus dem arabischen Raum, wir hatten auch schon einmal eine Einreichung aus einem zentralafrikanischen Staat, der für wissenschaftliche Arbeiten sicherlich wenig Ressourcen zur Verfügung stellen kann. Das fand ich damals toll. Ich kann Ihnen versichern, dass das auch die Gutachter äußerst positiv angemerkt haben. Wir erhalten ebenfalls Einreichungen vom amerikanischen Kontinent und selbstverständlich auch aus Europa. Großartig!
Publication History
Article published online:
11 February 2026
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