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DOI: 10.1055/a-2716-1336
Endovaskuläre Reparatur des Pseudoaneurysmas und des penetrierenden Aortenulkus
Das penetrierende Aortenulkus (PAU) und das aortale Pseudoaneurysma stellen sehr ähnliche krankhafte Veränderungen dar. Das PAU sollte laut Leitlinienempfehlungen bevorzugt endovaskulär behandelt werden, wobei sich die OP-Indikation auf das Beschwerdebild und die Bildgebungsbefunde stützen sollte. Das Pseudoaneurysma hingegen wird in den aktuellen Leitlinien nicht als eigenständiges Krankheitsbild definiert, sondern eher als Komplikation des PAU.
Im Rahmen der f/b-TEVAR kam es bei einem Zehntel der Patienten mit einem Pseudoaneurysma zu einem schweren Schlaganfall, möglicherweise aufgrund einer höheren Thrombuslast. Zwar war der Unterschied zu den PAU-Patienten nicht signifikant. Dennoch stellt diese hohe Rate die Sicherheit dieses Eingriffs bei Pseudoaneurysmen am Aortenbogen in Frage. Um das Risiko für Hirninfarkte zu reduzieren, sollte eine CO2-Spülung erfolgen, da diese eine protektive Wirkung zu haben scheint.
Publication History
Article published online:
02 December 2025
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