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DOI: 10.1055/a-2679-0683
COPD mit eosinophiler Inflammation: Mepolizumab zeigt deutlichen Effekt
Authors
Schätzungen zufolge weisen 20–40% der Patientinnen und Patienten mit chronisch obstruktiver Lungenkrankheit (COPD) eine eosinophile Inflammation auf. Da diese u.a. durch Interleukin-5 unterhalten wird, kommt der Interleukin-5-Antikörper Mepolizumab für diese Patientengruppe therapeutisch infrage. In der Phase-III-Studie MATINEE profitierten bestimmte Betroffene mit COPD von dem Antikörper.
Mepolizumab bietet in Bezug auf die Exazerbationsrate einen Vorteil für ein breites Spektrum von Patientinnen und Patienten mit moderater oder schwerer COPD mit entsprechenden Eosinophilenzahlen, die bereits eine leitliniengerechte inhalative Therapie erhalten, so das Autorenteam. Unerwünschte Wirkungen traten nicht häufiger auf als unter Placebo. Diese Daten unterstützen die Bedeutung einer personalisierten Therapie für bestimmte Patienten mit COPD und eosinophilem Phänotyp.
Publication History
Article published online:
19 February 2026
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