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DOI: 10.1055/a-2645-6008
Obstruktive Schlafapnoe: Neue Methode zur Abschätzung des kardiovaskulären Risikos
Authors
Die nächtlichen Episoden einer Hypoxie bei obstruktiver Schlafapnoe (OSA) stören nicht nur den Schlaf und führen zu Tagesmüdigkeit, sondern gehen auch mit einem erhöhten kardiovaskulären Risiko einher. Die häufig erfasste Apnoe/Hypnoe-Rate allerdings eignet sich nur unzureichend dafür, die physiologischen Konsequenzen der OSA oder das Risiko für Herz- und Gefäßkrankheiten zu bestimmen. Blanchard et al. stellen eine neue, leicht nutzbare Methode hierfür vor.
Da die Oximetrie in Kliniken oft zur Verfügung steht, bietet sich die hier vorgestellte Methode wahrscheinlich als einfaches und verlässliches Verfahren an, das kardiovaskuläre Risiko von OSA-Patientinnen und -Patienten zu berechnen. Hohe Werte für ΔHRoxi weisen auf ein hohes Risiko hin – sprechen zugleich aber auch dafür, dass die Betroffenen von einer regelmäßig durchgeführten PAP-Therapie profitieren werden.
Publication History
Article published online:
19 February 2026
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