Aktuelle Urol 2026; 57(01): 14-16
DOI: 10.1055/a-2642-4236
Referiert und kommentiert

Prostata-Fusionsbiopsie: MRT- und Ultraschall-Volumendiskrepanzen problematisch

Authors

    Contributor(s):
  • Judith Lorenz

Fusionsbiopsien der Prostata, bei welchen Magnetresonanztomografie (MRT)-Aufnahmen mit Ultraschallbildern in Echtzeit kombiniert werden, verbessern zwar die Diagnoserate klinisch signifikanter Karzinome, dennoch entgeht auch bei dieser Strategie ein beträchtlicher Anteil von Tumoren der Detektion. Der Biopsieerfolg hängt von der Präzision der Bildfusion ab. Besteht ein Zusammenhang zwischen dem Biopsieergebnis und volumetrischen Diskordanzen?

Fazit

Die Fusionsbiopsie, so das Fazit der Forschenden, detektiert mehr höhergradige Prostatakarzinome als die systematische Biopsie. Dieser Vorteil nimmt allerdings mit zunehmender Volumendiskrepanz zwischen den MRT- und den Ultraschallbildern ab. Kritisch seien dabei offenbar Abweichungen von mehr als 5ml. Die Untersuchenden müssen sich dieser Problematik bewusst sein, betonen sie.



Publication History

Article published online:
16 February 2026

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