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DOI: 10.1055/a-2321-6958
Offshore-Rettung: Perspektiven für Nofallsanitäter*innen auf Nord- und Ostsee
Authors
Stürmische See, eisiger Wind – und dann ein medizinischer Notfall. Auf Offshore-Plattformen und in Windparks in der Nord- und Ostsee ist schnelle Hilfe oft überlebenswichtig. Hier kommen die “Offshore Medics” der Johanniter-Unfall-Hilfe ins Spiel. Sie sorgen unter extremen Bedingungen für die Sicherheit der Offshore-Arbeiter*innen – eine anspruchsvolle Aufgabe, die Notfallsanitäter*innen spannende Perspektiven bietet.
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Der Offshore Medic arbeitet im Vergleich zu NFS an Land konstant in 2-Wochen-Rhythmen auf See.
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Viele verschiedene Nationalitäten arbeiten auf See zusammen. Englisch ist die Offshore-Sprache.
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Offshore Medics sind auf verschiedenen Offshore-Schiffen, Konverterplattformen, Öl-/Gasplattformen und in der Offshore-Luftrettung 24/7 und 365 Tage im Jahr im Einsatz.
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Einsatzorte reichen vom vollausgestatteten Bordhospital über die Crew-Kabinen bis hin zu den engsten und höchsten Räumen der Windkraftanlage.
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Dank umfangreicher SOPs ist es möglich, z.B. eine Grippe zu versorgen, aber auch die Einleitung und Aufrechterhaltung einer Notfallnarkose (RSI) durchzuführen.
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Dank modernster telemedizinischer Ausstattung ist es jederzeit möglich, eine 2. Meinung, den Expert*innenrat einer speziellen Fachabteilung oder die Freigabe von Arzneimitteln zur allgemeinen Gesundheitsführsorge einzuholen.
Offshore-Rettung bedeutet auch Arbeit in unterschiedlichen Höhen. So durchläuft man bereits in der Ausbildung zum Offshore Medic Kurse zur Arbeit im Seil wie auch einen speziellen Höhen- und Tiefenretterlehrgang.
Publication History
Article published online:
25 November 2025
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