Aktuelle Kardiologie 2023; 12(06): 424-426
DOI: 10.1055/a-2152-2161
Aktuelles aus der klinischen Forschung

FDA-Studie: subkutaner ICD auch im Langzeitverlauf die bessere Alternative?

Rezensent(en):
Johannes B. Dahm

Der subkutan implantierbare Kardioverter-Defibrillator (S-ICD) ist zur Vorbeugung von plötzlichem Herztod bzw. Behandlung ventrikulärer Tachyarrhythmien inzwischen etabliert und kann unter Verzicht auf seine nicht vorhandene antitachykarde Funktion in > 85% der Fälle erfolgreich implantiert werden. Wesentliches Resultat der 3 großen prospektiven Vergleichsstudien (u. a. PRAETORIAN, UNTOUCHED) waren die vergleichbar guten Ergebnisse im Vergleich zu transvenös implantierbaren Defibrillatoren, die in den Studien eine nicht unerhebliche Inzidenz an Sondenkomplikationen (u. a. Sondenversagen, thrombotische Venenverschlüsse) aufzuweisen hatten. In der von der US-amerikanischen Food and Drug Administration in einer Vielzahl unterschiedlicher Implantationszentren initiierten S-ICD PAS-Registerstudie sollte die Effizienz des S-ICD über einen längeren Zeitraum als in den o. g. randomisierten Vergleichsstudien analysiert werden.



Publikationsverlauf

Artikel online veröffentlicht:
20. November 2023

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