Obwohl die Erstbeschreibung der aseptischen Lunatumnekrose (Morbus Kienböck) mehr
als 100 Jahre zurückliegt, ist ihre Ätiologie nach wie vor unklar. Es wird angenommen,
dass anatomische Varianten der knöchernen Handgelenkstrukturen – die Form des Mondbeins
und des distalen Radius sowie das Verhältnis zwischen distalem Radius und distaler
Ulna – die Lunatumnekrose begünstigen. Ein türkisches Forscherteam ordnete nun die
verschiedenen Risikofaktoren nach ihrer Wichtigkeit.