Dialyse aktuell 2020; 24(01): 13
DOI: 10.1055/a-1090-2736
Magazin
© Georg Thieme Verlag Stuttgart · New York

Neuauflage „Dialyse auf Reisen“

Adressen und Informationen für reiselustige Patienten
Charlotte Schrooten
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Publication History

Publication Date:
11 February 2020 (online)

 

    Ein Tapetenwechsel tut immer gut! Dank der Feriendialyse ist eine optimale Versorgung auch am Urlaubsort garantiert. Urlaub in den Bergen oder am Meer? In der Broschüre „Dialyse auf Reisen 19/20“, die diesen Herbst vom Verband Deutsche Nierenzentren (DN) e. V. in der 16. Auflage herausgebracht wurde, finden nierenkranke Patienten rund 500 aktuelle Adressen von Dialysepraxen in Deutschland und dem Ausland und können so den nächsten Urlaub sorglos planen.


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    Für Dialysepatienten in Deutschland sind Reisen möglich, weil es für die Weiterführung der Behandlung sowohl im In- als auch im Ausland zahlreiche Möglichkeiten gibt. Eine frühzeitige Planung, mindestens 6–8 Wochen vor Reiseantritt, ist jedoch extrem wichtig und vermeidet unnötigen Stress. Die Patienten sollten zunächst mit ihrem behandelnden Arzt über ihre Urlaubspläne reden, dann die ausgewählte Dialysepraxis kontaktieren und die gewünschte Urlaubszeit absprechen. Dialysepatienten, die ins Ausland reisen, sollten ihre Pläne rechtzeitig vor der Reise mit ihrer Krankenkasse besprechen und die Kostenübernahme klären.

    Wer sein Blut per Peritonealdialyse selbst reinigt, sollte auch rund 2 Monate vorher das benötigte Material wie Dialysat und Schlauchsystem bestellen und an den Ferienort liefern lassen.

    Neben den Kontaktdaten der Dialysezentren enthält die Broschüre „Dialyse auf Reisen“ auch Informationen über die in den Zentren angebotenen Behandlungsverfahren – Hämodialyse, Peritonealdialyse, Nachtdialyse oder Lipidapherese.

    Die Einträge der Zentren geben außerdem Auskunft darüber, ob separate Behandlungsmöglichkeiten für infektiöse Patienten mit Hepatitis-B oder -C oder MRSA bestehen. Direkte Ansprechpartner für die Planung der Feriendialyse werden ebenfalls aufgeführt, zudem welche Fremdsprachen von den Mitarbeitern im jeweiligen Zentrum gesprochenen werden. Wer also türkisch-, polnisch-, arabisch- oder russischsprachige Ansprechpartner sucht – kein Problem.

    In einem kleinen internationalen Teil sind zudem einige Dialysezentren europäischer Länder wie Spanien, Österreich sowie der Schweiz aufgeführt, die sich speziell auf die Behandlung von Feriendialysepatienten eingestellt haben und deren Mitarbeiter neben Englisch häufig auch Deutsch sprechen.

    Und wenn die medizinische Versorgung geklärt ist, kann man auch viel entspannter den Urlaub genießen.

    Auf der Homepage des Verbands Deutsche Nierenzentren (DN) e. V., www.dnev.de, können im Menüpunkt „Feriendialyse“ die Adressen bequem über eine Datenbank gesucht werden. Hier kann auch nach dem gewünschten Bundesland gefiltert werden. Die Adressen werden auf der Homepage stets aktuell gepflegt. Die nächste gedruckte Ausgabe erscheint 2021.

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    BEZUG DES FERIENFÜHRERS

    Der Ferienführer kann kostenlos angefordert werden unter Beifügung von Briefmarken im Wert von 1,55 Euro für den Versand:

    Kontakt:
    Verband Deutsche Nierenzentren (DN) e. V.
    Steinstraße 27
    40210 Düsseldorf
    info@dnev.de

    Quelle: Pressemeldung des Verbands Deutsche Nierenzentren (DN) e. V. vom 09.12.2019


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