Psychiatr Prax 2020; 47(02): 55
DOI: 10.1055/a-1084-2729
Editorial
© Georg Thieme Verlag KG Stuttgart · New York

Liebe Leserinnen und Leser,

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Publication Date:
09 March 2020 (online)

 

    Sie halten das zweite Heft des Jahres in den Händen. Was erwartet Sie?

    Ambulante Weiterbildung in der Psychiatrie Sabine Köhler und Christa Roth-Sackenheim loten in ihrem Editorial Chancen und Hürden ambulanter Weiterbildung in der Psychiatrie aus.

    Richtlinie zur Personalausstattung – eine Enttäuschung? Ist die Richtlinie Ausdruck von mangelndem Fachwissen, Zurückhaltung, Unsicherheit und Angst vor Neuem oder ein Schritt in die richtige Richtung? Dazu debattieren Christian Kieser, Christoph J. Tolzin und Bernhard van Treeck.

    Depression und Männlichkeit Tobias Staiger und Kolleginnen und Kollegen untersuchten die Bedeutung von männlichkeits- und berufsrollenbezogenen Mustern bei depressiv erkrankten Männern. Sie gehen im Rahmen ihrer qualitativen Studie letztlich der Frage nach, ob männerspezifische Behandlungskonzepte in der psychiatrisch-psychotherapeutischen Versorgung erforderlich sind.

    Evaluation PNP-Vertrag Julia Luise Magaard und Kollegen und Kolleginnen evaluieren den Facharztvertrag Psychotherapie, Neurologie und Psychotherapie in Baden-Württemberg (PNP-Vertrag) aus Sicht der teilnehmenden Behandler.

    Gendersensitives Depressionsscreening Anna Maria Möller-Leimkühler und Johanna Mühleck legen ein neues Instrument für ein genderspezifisches Depressionsscreening vor, um depressionsgefährdete Männer besser identifizieren zu können.

    Versorgungserwartungen von Patienten mit leichten kognitiven Störungen Mit der demografischen Entwicklung wird auch die Zahl der Menschen mit leichten kognitiven Störungen zunehmen. Die vorliegende Arbeit untersucht Versorgungserwartungen dieser Patientengruppe in der Routine-Versorgung einer Facharztpraxis.

    Was erwartet Sie noch in diesem Heft?

    Anna Kliem und Kolleginnen und Kollegen verweisen in ihrer Kasuistik auf die klinische Relevanz der Medikamenteninteraktion zwischen Valproat und Metamizol. Zudem erwarten Sie ein Leserbrief und eine Reihe von interessanten Buchbesprechungen. Vorgestellt werden Neuerscheinungen zur Gruppentherapie, zu Assistenzleistungen und zur Entstehungsgeschichte der Psychiatrie-Enquete. Unter der Überschrift „War Rosenhan ein Schwindler?“ bespricht Peter Brieger das Buch der US-amerikanischen Journalistin Susannah Cahalan, das sich kritisch mit der weltbekannten Studie des Psychologen David Rosenhan auseinandersetzt.

    Es grüßen Sie herzlich
    Steffi Riedel-Heller, Christiane Roick und Georg Schomerus


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