Phlebologie 2017; 46(01): 31-33
DOI: 10.12687/phleb2345-1-2017
Case report
Schattauer GmbH

Rezidivierende Venenthrombosen bei Agenesie der Vena cava inferior und AT-III-Mangel

Article in several languages: English | deutsch

Authors

  • J. Lukaseder

    Krankenhaus Hietzing mit Neurologischem Zentrum Rosenhügel, Abteilung für Dermatologie, Wien, Austria
  • R. Feldmann

    Krankenhaus Hietzing mit Neurologischem Zentrum Rosenhügel, Abteilung für Dermatologie, Wien, Austria
  • A. Steiner

    Krankenhaus Hietzing mit Neurologischem Zentrum Rosenhügel, Abteilung für Dermatologie, Wien, Austria
Further Information

Publication History

Received: 24 November 2016

Accepted: 23 December 2016

Publication Date:
05 January 2018 (online)

Zusammenfassung

Anomalien der Vena cava inferior sind seltene Fehlbildungen und werden häufig zufällig entdeckt. Während Patienten mit Doppelung oder linksseitiger Lage der Vena cava inferior selten klinisch auffällig werden, ist die Agenesie der Vena cava mit einer erhöhten Rate an tiefen Beinvenenthrombosen assoziiert. Wir berichten über einen 36-jährigen Mann mit rezidivierenden Venenthrombosen, bei dem eine Computertomographie des Abdomens die Verdachtsdiagnose einer Vena cava inferior Agenesie sichert und somit eine lebenslange Antikoagulation indiziert.