Physikalische Medizin, Rehabilitationsmedizin, Kurortmedizin 1983; 35(5): 301-305
DOI: 10.1055/s-2008-1065794
© Georg Thieme Verlag Stuttgart · New York

Erfahrungen mit der Elektropunktur bei funktionellen, besonders vertebragenen Reflexsyndromen

A. Heydenreich
  • Aus der Abteilung Psychiatrie (Direktor: Prof. Dr. sc. med. A. Herbst) der Norvenklinik der Wilhelm-Pieck-Universität Rostock
1 Herrn K. Busohmann (freier wissenschaftlicher Mitarbeiter), Herrn Dr. ing. Dipl.-Med. J. Petkow (Physiologisches Institut der Univ. Rostock)
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Publikationsverlauf

Manuskripteingang: 30.11.1982

Publikationsdatum:
19. März 2008 (online)

Zusammenfassung

Es wird über den Einsatz der nichtinvasiven Elektropunktur (EP) bei 490 Pat. mit funktionellen Erkrankungen und Schmerzzuständen besonders vertebragener Gesese berichtet. Zur Behandlung dienten selbstgebaute Taschenreizgeneratoren für pulsierte Gleichströme. Bei 90% der Patienten konnte eine sofortige Besserung mit Reduzierung der Schmerzen und Verspannungszustände erzielt werden. Durch die EP wurde notwendige manuelle Therapie erleichtert. Die EP war besonders indiziert, wenn Kontraindikationen für die manuelle Therapie vorlagen, wenn sich das Schmerzgeschehen mehr in der Peripherie abspielte oder wenn Restzustände nach der manuellen Therapie bestehen blieben.

Summary

It is reported on the use of non-invasive electropuncture in 490 patients with functional diseases and pain conditions particularly of vertebragenic genesis. Self-constructed pocket stimulation generators for pulsated direct currents served for treatment. In 90% of the patients an immediate improvement with reduction of the pain and tension conditions could be achieved. By the electropuncture the necessary manual therapy was facilitated. The electropuncture was particularly indicated, when there were contraindications for the manual therapy, when pain happened more at the periphery or when residual conditions remained after manual therapy.