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DOI: 10.1055/s-2008-1053164
Möglichkeiten und Grenzen der Differentialdiagnostik gruppierter intramammärer Mikroverkalkungen
Possibilities and limitations in the differential diagnosis of grouped intramammary microcalcificationsPublikationsverlauf
Publikationsdatum:
20. März 2008 (online)
Zusammenfassung
In den letzten Jahren wurde vom ersten Autor der vorliegenden Arbeit aufgrund der röntgenologischen Analyse gruppierter Mikroverkalkungen benigner und maligner Genese ein differentialdiagnostisches System aufgebaut. Die praktische Tauglichkeit dieses Systems wurde retrospektiv an den Mammogrammen von 297 wegen gruppierter Mikroverkalkungen operierten und histologisch verifizierten gut- und bösartigen Befunden in einer sog. „Blindstudie” überprüft. Bei Anwendung dieses differentialdiagnostischen Systems könnten 63,0 % der Probeexzisionen erspart bleiben. Von 42 Karzinomen wurde lediglich eines fälschlicherweise als benigne Veränderung diagnostiziert. Die Sensitivität (TPR) des differentialdiagnostischen Systems beträgt bei diesem Experiment 97,6 %, die Spezifität (TNR) 73,3 %. Die Röntgensymptomatik bei den richtigen und falschen Diagnosen wurde analysiert.
Summary
In recent years, the first author of the present paper has developed a system for the differential diagnosis of benign and malignant lesions based on the radiological patterns of grouped microcalcifications. The value of the system in actual practice has been tested in a „blind” study of 297 mammograms with grouped micro-calcifications in whom the diagnosis had been verified by operation and histology. Use of this system saved 63 % of biopsies. Amongst 42 carcinomas, only one was erroneously regarded as benign. The sensitivity of the system in this study was 97.6 % and its specificity was 73.3 %. The radiological symptoms associated with the correct and false diagnoses have been analysed.
