Subscribe to RSS
DOI: 10.1055/s-2008-1052329
Übersicht über die mit Piroxicam in klinischen Untersuchungen gewonnenen Erfahrungen
Review of Clinical Trial Experience with PiroxicamPublication History
Publication Date:
18 February 2008 (online)
Abstract
Piroxicam (Feldene1), member of a new class of NSAI agents, has been evaluated in more than 3,000 patients
to date.
Approximately 60% of these patients were suffering from chronic rheumatic diseases.
Treatment has extended over 3 œ years in some cases (mean = 8.3 months).
Efficacy has been shown in many diseases requiring anti-inflammatory and/or analgesic
therapy. Efficacy in the chronic rheumatic diseases has been shown in comparative
studies involving indomethacin, ibuprofen and maximum tolerated doses of aspirin versus
piroxicamin in a dose of 20 mg daily.
Piroxicam has also been found to be effective in postoperative, post-episiotomy, fracture
and dental pain. In these conditions it is comparable to standard analgesic therapy.
Piroxicam is well tolerated and better than equi-active doses of aspirin in terms
of gastrointestinal side effects. In long terms use it has shown a freedom from organ
toxicity as is required of an agent for the treatment of chronic disease.
A big advantage for patient compliance is the convenient once daily dosage regimen
which minimizes the impact of a missed dose on therapeutic response. This advantage
is the result of a long plasma half-life.
Zusammenfassung
Piroxicam (Felden1), eine Substanz aus einer neuen Klasse nichtsteroidaler entzündungshemmender Mittel
(NSAI), wurde bis zum gegenwärtigen Zeitpunkt bei mehr als 3000 Patienten versuchsweise
angewandt.
Etwa 60% dieser Patienten litten an chronischen Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises.
In einigen Fällen erstreckte sich die Behandlung über 3œ Jahre (im Mittel: 8,3 Monate).
Wirksamkeit wurde bei vielen Erkrankungen ermittelt, bei denen eine entzündungshemmende
und/ oder schmerzstillende Behandlung erforderlich war. Die Wirksamkeit bei chronischen
Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises zeigte sich in vergleichenden Studien
mit Indometacin, Ibuprofen und maximal tolerierten Dosierungen von Aspirin, verglichen
mit einer täglichen Gabe von 20 mg Piroxicam.
Piroxicam erwies sich auch als wirksam bei postoperativen Schmerzen, bei Schmerzen
nach Episiotomie sowie bei Schmerzen im Zusammenhang mit Frakturen und bei Zahnschmerzen.
Bei solchen Zuständen ist die Wirkung von Piroxicam mit derjenigen einer Standardbehandlung
mit Analgetika vergleichbar.
Piroxicam wird gut vertragen; die Verträglichkeit ist sogar besser als die äquieffektiver
Dosen von Aspirin, was die gastrointestinalen Nebenwirkungen anbetrifft. Bei der Dauerbehandlung
zeigte sich keine Organtoxizität. Damit ist eine wichtige Bedingung erfüllt, die an
ein für die Dauerbehandlung vorgesehenes Präparat gestellt werden muß.
Ein großer Vorzug hinsichtlich der Mitarbeit des Patienten bei der Einhaltung der
Dosierungsvorschriften stellt die nur einmal täglich erforderliche Dosierung dar,
die Auswirkung einer einmal ausgelassenen Einnahme auf den Behandlungserfolg wird
auf ein Minimum reduziert. Dieser Vorzug steht mit einer langen Plasma-Halbwertzeit
in Zusammenhang.
