Diabetes aktuell 2007; 5(3): 105-111
DOI: 10.1055/s-2007-986444
Schwerpunkt

© Georg Thieme Verlag Stuttgart · New York

Keine bloße Befindlichkeitsstörung - Die Erektile Dysfunktion bei Diabetes mellitus

Frank Merfort1
  • 1Diabetologische Schwerpunktpraxis Dr. Michael Stammen, Dr. Simone van Haag, Dr. Frank Merfort, Grevenbroich
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Publication Date:
23 August 2007 (online)

Sexualstörungen, speziell die Erektile Dysfunktion (ED), sind in der Diabetologie wie auch in anderen medizinischen Fachbereichen ein weiterhin vernachlässigtes Thema. Die ED wird häufig als Befindlichkeitsstörung abgetan. Obwohl Sexualstörungen als Folgeschäden des Diabetes anzusehen und häufig anzutreffen sind, werden sie nicht wie andere neuropathische oder angiopathische Komplikationen diagnostiziert und therapiert. Dabei ist die Diagnostik und auch die Behandlung einfach durchzuführen. Mit den Phosphodiesterase-5-Inhibitoren stehen zudem effektive und bequem anwendbare Therapeutika zur Verfügung. Bei entsprechendem Leidensdruck und Therapiewunsch sollte nach Ausschluss der Kontraindikationen eine Therapie mit diesen Substanzen eingeleitet werden.

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Dr. med. Frank Merfort

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