Diabetes aktuell 2007; 5(3): 100-102
DOI: 10.1055/s-2007-985044
Magazin

© Georg Thieme Verlag KG Stuttgart · New York

Neue Strategien braucht die Welt - Management von Typ-2-Diabetes und kardiometabolischem Risiko

Weitere Informationen

Publikationsverlauf

Publikationsdatum:
22. August 2007 (online)

 

Die Risikofaktoren, die zum Typ-2-Diabetes führen, sind nicht unter Kontrolle, Adipositas und Fettsucht stellen ein riesiges Problem dar und die weltweite Zunahme des durchschnittlichen Verhältnisses von Taille zu Hüfte (waist-to-hip-ratio), die als aussagefähigerer Risikofaktor gilt als das Körpergewicht per se lässt, weil dieses Fett endokrinologisch aktiv ist, auch die Zahl der Typ-2-Diabetiker ansteigen. Mindestens 90 % der neu diagnostizierten Diabetiker (weltweit wird alle fünf Sekunden eine neue Diagnose "Diabetes" gestellt) haben einen Typ-2-Diabetes und die Mehrzahl gehört der Bevölkerung im arbeitsfähigen Alter an. Dieses düstere Bild einer kommenden Entwicklung malte Prof. David Owens, Diabetologe am Diabetes Research Unit in Penarth, Großbritannien, bei einem von sanofi aventis unterstützten Symposium im Rahmen der Tagung der International Diabetes Federation (IDF) in Kapstadt.