Diabetes aktuell 2007; 5(1): 26-32
DOI: 10.1055/s-2007-980037
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© Georg Thieme Verlag Stuttgart · New York

Psychologische Aspekte bei Typ-2-Diabetes - Probleme der Therapiemotivation

Bernhard Kulzer1
  • 1Diabetes Zentrum Mergentheim und Forschungsinstitut der Diabetes-Akademie Bad Mergentheim
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Publication Date:
27 April 2007 (online)

Bei der Therapie des Diabetes kommt dem Patienten die entscheidende Rolle zu, da er die wesentlichen Therapiemaßnahmen in seinem persönlichen Alltag dauerhaft und selbstverantwortlich umsetzen muss. Daher hängt die Prognose des Diabetes zu einem großen Teil davon ab, inwieweit es dem Betroffenen gelingt, eine dauerhafte Behandlungsmotivation zu entwickeln, um die erforderlichen therapeutischen Maßnahmen auch konsequent umzusetzen. Der Aufbau und der Erhalt einer Motivation zur Selbstbehandlung des Diabetes stellt allerdings eine der größten Schwierigkeiten der Diabetestherapie dar und ist in der klinischen Praxis eine wiederkehrende Quelle von Frustrationen. Denn trotz immer weiter ausgefeilter und optimierter Therapiestrategien, stellt häufig die Anwendung und Umsetzung dieser Maßnahmen das eigentliche Problem in der Therapie des Typ-2-Diabetes dar.

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