Pädiatrie up2date 2007; 2(4): 355-369
DOI: 10.1055/s-2007-966875
Intensivmedizin/Neonatologie

© Georg Thieme Verlag Stuttgart · New York

Plötzlicher Säuglingstod

(SID = Sudden infant death)Thomas  Erler, Uta  Beyer, Gerhard  Jorch
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Publication Date:
23 November 2007 (online)

Prolog

Auch heute besteht die effektivste Methode, plötzliche Säuglingstodesfälle zu verhindern, in der Prävention von Risikofaktoren. Besonders wirksam ist dabei die Propagierung der Rückenlage als Schlafposition von Geburt an. Zusätzliche Sicherheit wird durch eine Optimierung der Schlafbedingungen hinsichtlich Vermeidung von Überdeckung und Überwärmung gewonnen. Optimal scheint die Verwendung eines Schlafsacks zu sein. Ein weiteres Präventionspotenzial liegt in der Reduktion des Passivrauchens vor und nach der Geburt. Die Identifizierung von Risikosäuglingen hilft, die Präventionsbemühungen zu fokussieren. Die Indikation zum Heimmonitoring sollte nach individueller Einschätzung des Risikos und der Durchführbarkeit gestellt werden.

Literatur

PD Dr. med. Thomas Erler

Carl-Thiem-Klinikum Cottbus

Klinik für Kinder- und Jugendmedizin

Thiemstraße 111

03048 Cottbus

Phone: 0355/46-2336

Fax: 0355/46-2077

Email: th.erler@ctk.de

Dr. med. Uta Beyer

Universitätsklinikum Magdeburg A. Ö. R.

Universitätskinderklinik

Leipziger Str. 44

39120 Magdeburg

Phone: 0391/67-24000

Fax: 0391/67-24202

Email: uta.beyer@med.ovgu.de

Prof. Dr. med. Gerhard Jorch

Universitätsklinikum Magdeburg A. Ö. R.

Universitätskinderklinik

Leipziger Str. 44

39120 Magdeburg

Phone: 0391/67-24000

Fax: 0391/67-24202

Email: gerhard.jorch@med.ovgu.de