Pädiatrie up2date 2007; 2(1): 57-64
DOI: 10.1055/s-2007-966163
Varia

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Hörprüfung im Säuglings- und Kindesalter

Rüdiger  Boppert
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Publication Date:
09 March 2007 (online)

Vorbemerkung

Früherkennung und Früherfassung von Hörstörungen im Säuglings- und Kindesalter sind wegen der schwerwiegenden Folgen insbesondere für die Entwicklung der lautsprachlichen Kommunikation zentrales Anliegen der Pädaudiologie. Diese Aufgabe stellt trotz aller technischen Fortschritte immer noch eine Herausforderung an Eltern, Ärzte und Audiometristen dar.

Eine wesentliche Voraussetzung, das Neugeborenen-Hörscreening, wird in Deutschland immer noch als freiwillige Leistungen in den Geburtskliniken oder als IGeL-Leistung von HNO-Ärzten und Kinderärzten erbracht. Im Vorbericht (im Sinne einer vorläufigen Nutzenbewertung) des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen vom 26.09.2006 zur Frage der Einführung eines flächendeckenden Neugeborenenhörscreenings in Deutschland [1] wird die gleichzeitige Implementierung von geeigneten begleitenden Qualitätssicherungsmaßnahmen empfohlen. Sie sollen eine möglichst lückenlose Nachverfolgung der im Screening auffälligen Kinder sowie die Identifikation aller Kinder mit angeborener Hörstörung auch zu einem geeigneten späteren Zeitpunkt gewährleisten.

Literatur

Dr. med. Rüdiger Boppert

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