Allgemein- und Viszeralchirurgie up2date 2007; 4(4): 273-287
DOI: 10.1055/s-2007-965782
Oberer Gastrointestinaltrakt

© Georg Thieme Verlag KG Stuttgart · New York

Refluxerkrankungen

K.-H. Fuchs1 , W. Breithaupt1
  • 1Klinik für Viszeral-, Gefäß- und Thoraxchirurgie, Markus-Krankenhaus, Frankfurt am Main
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Publication Date:
29 November 2007 (online)

Unter Refluxerkrankungen des oberen Gastrointestinaltraktes versteht man die häufig vorkommende und bekannte gastroösophageale Refluxkrankheit sowie den pathologischen duodenogastralen Reflux mit seinen assoziierten Problemen wie z. B. dem enterogastralen oder duodenogastroösophagealen Reflux. Diese Funktionsstörungen gründen sich auf einen multifaktoriellen pathophysiologischen Hintergrund. Klinisch ist in unserer Gesellschaft hauptsächlich der gastroösophageale Reflux bedeutend.

Die zum Reflux führende Störung kann sich in einer milden Form etablieren, episodenhaft oder konstant auftreten, aber sie kann sich auch als schwere, die Lebensqualität der Betroffenen einschränkende und progressiv verlaufende Erkrankung manifestieren. Im letzteren Fall kann es zu Komplikationen wie schweren Entzündungen, Entwicklung eines Barrett-Ösophagus und/oder extraösophagealen Symptomen wie einer Aspirationsproblematik kommen.

Die primäre Behandlung der gastroösophagealen Refluxkrankheit ist die medikamentöse Therapie mit Protonenpumpeninhibitoren. In besonders schweren Fällen ist die operative Therapie eine gute Option. Die Indikationskriterien müssen im Rahmen einer sorgfältigen präoperativen Diagnostik überprüft werden. Als Operationsverfahren hat sich in den letzten 10 Jahren die laparoskopische Fundoplikation durchgesetzt.

Quellenangaben

Zum Weiterlesen und Vertiefen

Prof. Dr. Karl-Hermann Fuchs

Klinik für Viszeral-, Gefäß- und Thoraxchirurgie
Markus-Krankenhaus
Frankfurter Diakonie Kliniken

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