intensiv 2007; 15(6): 282-284
DOI: 10.1055/s-2007-963585
Intensivpflege

© Georg Thieme Verlag KG Stuttgart · New York

Standardisierung des Beatmungsmaterials an der Uniklinik Köln

Kai-Uwe Buschina1 , Werner Barbara1 , Bernhard Steffens-Klings1 , René Alfons Bostelaar1
  • 1Uniklinik Köln, Intensivpflegemanagement
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Publikationsverlauf

Publikationsdatum:
03. Dezember 2007 (online)

Einleitung

Die Uniklinik Köln betreibt derzeit 10 Intensivbereiche mit 118 Betten.

Im Jahr 2005 wurden ca. 235 000 Beatmungsstunden mit 74 Beatmungsgeräten durchgeführt.

In den einzelnen Bereichen gab es kein einheitliches Vorgehen im Umgang mit den für Beatmungen notwendigen Schlauch- und aktiven Befeuchtungssystemen. Es wurden sowohl Einmalschlauchsysteme verschiedener Firmen als auch autoclavierbare Silikonschlauchsysteme eingesetzt. Der Einsatz der aktiven Befeuchtungssysteme war von 4 Firmen abhängig. Eine passive Feuchtbeatmung wurde weitestgehend nicht durchgeführt.

Das Intensivpflegemanagement der Uniklinik Köln entschloss sich daher im Hinblick auf Qualitätssicherung und Wirtschaftlichkeit, zur Standardisierung der Beatmungsmaterialien. Hierdurch konnten neben der nicht bezifferbaren Einsparung von Personal- und Logistikkosten eine Kostenersparnis von einmalig ca. 60 000 € und folgend ca. 10 000 € jährlich erzielt werden. Die einfache Handhabung der Systeme findet bei dem Personal eine hohe Akzeptanz.

Intensivpflegemanagement

Pflegedirektion/BH Ebene 01, Raum 401, Klinikum der Universität zu Köln

Kerpener Straße 62

50937 Köln

eMail: intensivpflege@uk-koeln.de

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