Summary
We report on our first experiences with an access in video-assisted thoracoscopic
surgery (VATS), which to the best of our knowledge has not yet been reported. One
of the main problems in VATS is the absence of palpation which evidently plays an
important role in tumor surgery. In three cases we therefore performed dorsolateral
8 cm incisions just beneath the scapula and resected a corresponding length on 6th or 7th rib to be able to insert one hand into the thorax. No rib-spreader was used in either
case, the idea being that a small costotomy would be less painful and traumatic than
a standard posterolateral thoracotomy. Visualization of the operative field was obtained
by inserting a camera through the 9th intercostal space, one or two additional small incisions were made for the other
Instruments.
Zusammenfassung
Wir berichten über erste Erfahrungen mit einem Zugang in der videoassistierten Thoraxchirurgie,
der unseres Wissens bisher noch nicht publiziert worden ist. Einer der größten Nachteile
der videoassistierten Chirurgie ist das Fehlen des Palpationssinnes, der vor allem
in der Tumorchirurgie von größter Bedeutung ist. In 3 Fällen führten wir deshalb eine
8 cm große Inzision unterhalb der Scapula durch und entfernten ein dorsolaterales
Stück der 6. respektive 7. Rippe, um so eine Hand in den Thorax einführen zu können.
Ein Rippenspreizer wurde nicht verwendet. Das probatorische Vorgehen erfolgte in der
Annahme, eine kleine Kostotomie sei weniger schmerzhaft und traumatisch als eine klassische
posterolaterale Thorakotomie mit Aufdehnen der Rippen. Das Operationsfeld wurde videoendoskopisch
durch Einführen einer Optik in den 9. Interkostalraum sichtbar gemacht, als Arbeitskanäle
wurden 2 weitere Stichinzisionen verwendet.
Key words
Thoracoscopy - Video-assisted surgery - Costotomy - Palpation